Trauerfeiern für Obdachlose
Obdachlose sterben oft einsam und allein. Am Sonntag gibt es in Hamburg drei Möglichkeiten, sich von ihnen zu verabschieden. Damit niemand vergessen wird.
Obdachlose sterben oft einsam und allein. Am Sonntag gibt es in Hamburg drei Möglichkeiten, sich von ihnen zu verabschieden. Damit niemand vergessen wird.
Obdachlose sterben mit durchschnittlich 49 Jahren. Hinz&Kunzt-Sozialarbeiter Stephan Karrenbauer kennt die Gründe dafür – und formuliert in seinem Kommentar einen ebenso einfachen wie wirkungsvollen Appell.
Obdach- und Wohnungslose in Hamburg sterben im Schnitt 30 Jahre früher als „normale“ Bürger: mit 49 Jahren. Ein Skandal, den eine Studie nun erneut dokumentiert.
Hinz&Kunzt-Verkäuferin Joanna wurde Ende Oktober bewusstlos auf einer Parkbank in Niendorf gefunden und starb kurze Zeit später im Krankenhaus. Nun liegt der Obduktionsbericht vor: Todesursache war Unterkühlung.
Ortsbesuch im Museum für Arbeit: In der Druckwerkstatt entsteht in aufwändiger Handarbeit eine Postkarten-Edition für Hinz&Kunzt – mit beweglichen Lettern. Hinz&Künztler Jan war beim Testlauf dabei.
Ein Tag der Begegnung für Menschen aus der Mitte und vom Rand der Gesellschaft – das will der Welttag der Armen sein, der am 18. November zum zweiten Mal stattfindet: mit vielen Aktionen und orangefarbenen Schals zum Mitnehmen.
Vor 80 Jahren setzen Nazis im ganzen Land Synagogen in Brand. Esther Bejarano hat Auschwitz überlebt – und kämpft bis heute mit beeindruckender Energie gegen alte und neue Nazis.
Unter zwei Obdachlosen auf der Platte an der Kennedy-Brücke ist es zu einem folgenschweren Streit gekommen. Einer der beiden kam schwer verletzt ins Krankenhaus.
Es war ein rauschendes Fest: Auf den Tag genau 25 Jahre nach Gründung von Hinz&Kunzt feierte das Straßenmagazin mit rund 800 Verkäufern, alten und neuen Kollegen, Wegbegleitern, Kooperationspartnern und Freunden – und mit Gustav-Peter Wöhler und seiner Band.
Die Stadt Hamburg schlägt neue Wege zum Schutz der Mieter ein: Auf St. Pauli nutzt sie ihr Vorkaufsrecht und stoppt Luxussanierungen und mögliche Mietsteigerungen.