Glückliche Gewinner

Plötzlich ist eine Familie um 80.000 Euro reicher – und doch bleibt vieles beim Alten

(aus Hinz&Kunzt 139/September 2004)

Gewonnen. Die Kinder jubeln und tanzen durch die Wohnung. „Ich konnte es nicht fassen: 79.500 Euro nur dafür, dass man ein Geräusch erkennt.

Saubere Sache

Wie ein Obdachloser Alkohol und Schulden in den Griff bekam – und jetzt ein Reinigungsunternehmen führt

(aus Hinz&Kunzt 139/September 2004)

Dienstag, 6.30 Uhr am Rathausmarkt. Hannes Hemmers (48) klappt die Leiter aus, greift zu Eimer und Leder. Heute sind wieder die Glasscheiben des Imbiss-Pavillons dran. Neben Hemmers putzt sein Sohn Michael (26). Auch er in Firmen-Montur: rote Hose und gelbes T-Shirt. Ein Familienunternehmen bei der Arbeit.

Auf nach Hawaii!

Ein Gespräch über Abzocker und „Sozialschmarotzer“

(aus Hinz&Kunzt 138/August 2004, Die Verkäuferausgabe)

Lenuweit: Hast du schon gehört? Jetzt sollen die Blinden Fernsehgebühren bezahlen! Das ist doch ein starkes Stück. Wahrscheinlich sind die sowieso nur blind, um sich von den Gebühren befreien zu lassen.

Flucht vor dem „großen Tag“

Genitalverstümmelung – die Geschichte eines Mädchens aus Eritrea

(aus Hinz&Kunzt 138/August 2004, Die Verkäuferausgabe)

Hinz & Künztlerin Laura hat für viele afrikanische Frauen gedolmetscht, die ein gemeinsames Schicksal haben: Sie wurden in ihrer Heimat beschnitten, oder sie sind vor der Beschneidung geflohen. Aus den Erzählungen der Frauen komponierte sie die Geschichte von Kraa-Gool, einem Flüchtlingsmädchen aus Eritrea.

Von der Straße ins Blatt

Wie unsere Verkäuferausgabe entstanden ist

(aus Hinz&Kunzt 138/August 2004)

So schnell wird man bei Hinz & Kunzt vom Verkäufer zum Redakteur. Kaum zu glauben: Sie halten sie in der Hand, die erste Verkäuferausgabe von Hinz & Kunzt. Diese Zeitung ist unser Ding – bis zum nächsten Projekt. Diese Zeitung ist fertig, und wir auch ein bisschen – vom Schreiben, Reden, Kaffee-Trinken, Kekse-Essen und der freudigen Erwartung, wie Ihnen die Ausgabe gefällt.

Wir Heimkinder

Hinz & Künztler erzählen von ihrer Jugend

(aus Hinz&Kunzt 138/August 2004)

Geborgenheit, Zärtlichkeit und Liebe – was man normalerweise mit dem Wort Zuhause verbindet, haben viele Hinz&Künztler nie erlebt. Sie haben ihre Kindheit in einem kaputten Elternhaus und im Heim verbracht. Sechs von ihnen erzählen ihre Geschichte.

Duzen oder Siezen?

Glosse: Die Du-Klasse

(aus Hinz&Kunzt 138/August 2004, Die Verkäuferausgabe)

Es gibt in Deutschland eine Du-Klasse: Menschen, die man einfach duzen darf, ohne dass sie einem das angeboten haben. Zum Beispiel Ausländer, Behinderte, Bettler, Obdachlose.

Öffentlich intim

Drei Erfahrungsberichte zu Sexualität auf der Straße

(aus Hinz&Kunzt 138/August 2004)

Wolfgang: „Wer ganz unten ist, denkt nicht an Sex“

Geschichten aus der Schwarzwaldklinik

(aus Hinz&Kunzt 138/August 2004, Die Verkäuferausgabe)

Wie wird in privaten Kliniken gearbeitet? Diese Frage bewegt die Hamburger, seit der Senat den Verkauf des Landesbetriebs Krankenhäuser beschlossen hat (und einen anders lautenden Volksentscheid ignoriert). Glossen-Autor Klaus Lenuweit durfte exklusiv einen Blick in Deutschlands bekannteste Privatklinik werfen. Das Haus im Schwarzwald zeigt: Personal in Privatkliniken kann sich mit 65 noch lange nicht zur Ruhe setzen. Und: Auch Gesundheit muss heute als Show-Event vermarktet werden.

Kicken mit Wir-Gefühl

Anpfiff zur zweiten Straßenfußball-Weltmeisterschaft in Göteborg

(aus Hinz&Kunzt 138/August 2004, Die Verkäuferausgabe)

Ende Juli begann die Streetsoccer-Weltmeisterschaft der Obdachlosen in Göteborg. Dort treffen sich zum zweiten Mal Straßenfußballer aus rund 30 Nationen. Die Ergebnisse lagen bei Redaktionsschluss noch nicht vor.