Marrokanischer Journalist Omar Radi

Geflohen vor der Sand-Mafia

Ein Mann sitzt am Elbstrand und lässt Sand durch seine Finger laufen. Im Hintergrund sieht man Hafenkräne.
Ein Mann sitzt am Elbstrand und lässt Sand durch seine Finger laufen. Im Hintergrund sieht man Hafenkräne.
Gast der Hamburger Stiftung für politisch Verfolgte: der Journalist Omar Radi. Foto: Dmitrij Leltschuk

Der investigative Journalist Omar Radi recherchierte Skandale bis ins marokkanische Königshaus – und wurde dafür eingesperrt. Von Hamburg aus arbeitet er weiter.

Omar Radi blinzelt in die Sonne über dem Elbstrand und bläst Rauch in die Luft. „Ich bin besser als James Bond“, sagt er. Schließlich sei er nicht nur ein Agent des britischen Geheimdienstes MI6, sondern spioniere parallel für Südafrika, Algerien und die Niederlande. Im Ernst? Natürlich nicht. Dass man ihm das abkaufen könnte, glaubt der marokkanische Journalist selbst nicht. Jedenfalls nicht hier, in Deutschland, wo ihm die „Hamburger Stiftung für politisch Verfolgte“ Schutz gewährt.

In Marokko dagegen hat ihn dieser absurde Vorwurf vier Jahre gekostet. So ...


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Autor:in
Annabel Trautwein
Annabel Trautwein
Annabel Trautwein schreibt als freie Redakteurin für Politik, Gesellschaft und Kultur bei Hinz&Kunzt - am liebsten über Menschen, die für sich und andere neue Chancen schaffen.

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