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Tipp

Film: Kurzfilmfestival

Di, 4. Juni 2019 - diverse Kinos - Einzelkarte 8-7 Euro, 5er-Karte 30-33 Euro, 10er-Karte 58-65 Euro, Mo&Friese 1,50-3,50 Euro - www.festival.shortfilm.com - Details anzeigen
Film: Rise von Barbara Wagner & Benjamin de Burca. Brasilien/USA/Kanada 2019

Großes Kino kurz gefasst. Erzählen in verdichteter Form: Das Kurzfilm Festival Hamburg zeigt, dass sich mit starken Bildern auch in wenigen Momenten großes Kino schaffen lässt. Eine Woche lang zeigen diverse Programmkinos, Kulturhäuser oder Schulen rund 300 Filme aus mehr als 40 Ländern. Neben dem Anspruch, die besten Neuerscheinungen des Jahres zu küren, wollen die Festivalmacher Einblicke in die Szene gewähren und im „Labor der Gegenwart“ zeigen, wie der Zeitgeist im Kurzfilm zum Ausdruck kommt. Teil des Programms ist das Festival Mo&Friese, das schon vom 2. Juni an Kurzfilme für Kinder zeigt. Wie jedes Jahr ist das 35. Kurzfilm Festival Hamburg auch ein Treffpunkt für Filmemacher aus aller Welt.

Tipp

Kinofilm des Monats: „Push – Für das Grundrecht auf Wohnen“

Do, 6. Juni 2019 18:00 Uhr - diverse Kinos - je nach Kino - https://mindjazz-pictures.de/filme/push-fuer-das-grundrecht-auf-wohnen/ - Details anzeigen

Meine Freunde und ich haben eine Vokabel für all die neuen Siedlungen im Hamburger Speckgürtel: Wüstenrotstrafgefangenenkolonie. Kleine Grundstücke, Häuser, die irgendwie alle gleich sind. Autowaschen am Samstagvormittag. Danach der Baumarktbesuch als Tageshöhepunkt. Nicht mit uns. Wir wohnen ja mitten in Hamburg. Kneipen vor der Tür. Restaurants ums Eck. Das macht arrogant. Aber bei der monatlichen Mietzahlung haben wir mittlerweile einen dicken Kloß im Hals.

Wer nicht das Glück hat, von seinen Eltern vor Jahrzehnten in eine Genossenschaft eingekauft worden zu sein (Danke, Papi, für deinen Weitblick), der kann sich ein Wohnen mittendrin oft nicht mehr leisten. Altenpfleger, Feuerwehrleute, Busfahrer – für die Menschen, ohne die eine Stadt nicht funktioniert, funktioniert die Stadt als Lebensort immer weniger. Wo-ran das liegt, wie weit das geht und welche Alternativen es geben könnte, das zeigt der schwedische Filmemacher Fredrik Gertten im Film „Push – Für das Grundrecht auf Wohnen“. Zusammen mit verschiedenen Protagonisten sucht er nicht nur Erklärungen, sondern formuliert auch mit Leilani Farha, Sonderberichterstatterin der UN, einen klaren politischen Aufruf, das Recht auf bezahlbares urbanes Wohnen zu schützen.

Detaillierte Termine auf der verlinkten Homepage.