Proteste

Anwohner verhindern Unterkünfte für Wohnungslose

Wieso werden Wohnungslose nicht in Flüchtlingsunterkünften untergebracht? Die Antwort auf diese oft gestellte Frage ist: Werden sie in Hamburg schon, es könnten aber mehr sein. Dass das nicht gelingt, liegt auch an Protesten aus der Nachbarschaft.

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Schleswig-Holstein

Wohnungskauf für Wohnungslose

Weil in Schleswig-Holstein die Zahl der Wohnungslosen drastisch ansteigt, haben sich unsere Kollegen vom Straßenmagazin HEMPELS eine Gegenstrategie überlegt: Über eine Stiftung wollen sie Wohnungen kaufen, um sie an Wohnungslose zu vermieten.

Wohnungslosenhilfe

Sterben auf der Straße

„Herr Meyer kommt gar nicht mehr.“ Obdach- und Wohnungslose haben oft große Angst vor Fachärzten und Krankenhäusern. Werden sie schwer oder sogar unheilbar krank, können Mitarbeiter in Einrichtungen deswegen oft nur hilflos zusehen, wie sie leiden. 

Kultur

Wohnungslose machen Theater

Hornköppe, die dritte: Die Theatertruppe aus jetzigen und Ex-Bewohnern der Unterkunft Hornkamp steht bald mit ihrem dritten Stück auf der Bühne. Diesmal wagen die Hornköppe eine Komödie. Der Klamauk hat mit der Finanzkrise aber einen ernsten Hintergrund.

Tagesaufenthaltsstätte

30 Jahre Herz As

Das Herz As wird 30 Jahre alt. Seit 1982 versorgt das Team Obdachlose mit Überlebenswichtigem. Kollegen und Sozialsenator Scheele loben die Einrichtung als „nicht wegzudenken“. Nur: An Armut und Verelendung kann keine Hilfeeinrichtung etwas ändern.

600 Wohnungen verzweifelt gesucht

Zusätzlichen Wohnraum für Obdachlose versprach die Stadt im Sommer 2005 – aber ist seitdem etwas passiert? Protokoll einer ernüchternden Recherche

(aus Hinz&Kunzt 158/April 2006)

Gute Nachrichten für alle Wohnungslosen gab es vergangenen Sommer: Die Vermittlung in Wohnungen sollte besser werden. Dank 600 zusätzlicher Wohnungen. Pro Jahr! Durch eine gemeinsame Kraftanstrengung von Sozialbehörde und Hamburger Wohnungsunternehmen, festgeschrieben per Vertrag. Neun Monate später stellt sich heraus: Die Vermittlung für Wohnungs- und Obdachlose ist zäher denn je. Frank Keil wollte wissen, warum.