Boxer mit großem Herz für Obdachlose
Vergangene Nacht sanken die Temperaturen auf minus 13 Grad. Zum Glück öffneten Boxer ihre Halle. Dadurch fanden Obdachlose Schlaf im Warmen, denen die Stadt Hamburg ein Bett verwehrt.
Vergangene Nacht sanken die Temperaturen auf minus 13 Grad. Zum Glück öffneten Boxer ihre Halle. Dadurch fanden Obdachlose Schlaf im Warmen, denen die Stadt Hamburg ein Bett verwehrt.
Der Deutsche Wetterdienst warnt vor Schnee und Schneeverwehungen. Trotzdem öffnet die Stadt das Winternotprogramm weiterhin nicht ganztags und für alle. Einziges Zugeständnis bislang: Die Obdachlosen dürfen zwei Stunden eher rein und zwei Stunden länger bleiben.
Deutschland steht vor der größten Kältewelle dieses Winters: Dauerfrost und Temperaturen bis zu minus 9 Grad werden zum Wochenende erwartet. Für Obdachlose besteht Lebensgefahr.
Jörg Petersen hat zusammen mit Hinz&Kunzt 100.000 Unterschriften für Obdachlose gesammelt. Eine Woche nach der Übergabe im Hamburger Rathaus haben wir mit ihm bei einer Currywurst über den Erfolg gesprochen.
Hinz&Künztler Jörg übergibt 95.000 Unterschriften im Rathaus. Seine Forderung: „Lieber Olaf Scholz, öffnen Sie das Winternotprogramm ganztägig. Für alle Obdachlosen, egal welcher Nationalität.“
Große Unterstützung für Hinz&Künztler Jörg und seine Online-Petition: Er fordert, das Winternotprogramm für Obdachlose tagsüber und für alle zu öffnen.
Eine Zwischenbilanz des Winternotprogramms zeigt: Im Vergleich zu den Vorjahren schlafen weniger Obdachlose in den Notunterkünften. In den ersten zwei Monaten wurden nach Angaben des Betreibers allerdings mehr als 100 Menschen abgewiesen.
Im Streit um die Öffnung des Winternotprogramms meldet sich die Diakonie zu Wort: Die Stadt sei verpflichtet, alle Menschen unterzubringen, sagt Landespastor Dirk Ahrens. Unabhängig von ihrer Nationalität.
Die Stadt Hamburg schickt rund 600 obdachlose Menschen aus dem Winternotprogramm morgens zurück auf die Straße. Spätestens um 9.30 Uhr müssen sie ihre Notunterkunft verlassen. Unser Verkäufer Jörg möchte das ändern und hat eine Onlinepetition gestartet.
Zusammen mit dem Scharlatan Theater prangert Hinz&Kunzt bei einer Kunst-Aktion den Umgang Hamburgs mit seinen Obdachlosen an.