Zukunft Sauerteigsitter?
Nach seiner Bäckerlehre landete Kai auf der Straße. Heute verkauft er Hinz&Kunzt vor Edeka in der Friedrich-Ebert-Straße in Pinneberg.
Nach seiner Bäckerlehre landete Kai auf der Straße. Heute verkauft er Hinz&Kunzt vor Edeka in der Friedrich-Ebert-Straße in Pinneberg.
Wie die Behörden Hinz&Kunzt bestätigt haben, ist Ende November am Großneumarkt ein Obdachloser gestorben. Laut Staatsanwaltschaft soll er zuvor Hilfe abgelehnt haben. Es ist der 18. Todesfall auf Hamburgs Straßen in diesem Jahr.
Mindestens 14 Obdachlose sind seit vergangenem November auf Hamburgs Straßen gestorben. Weitere 35 obdach- oder wohnungslose Menschen verstarben im gleichen Zeitraum, nachdem sie in ein Krankenhaus eingeliefert worden waren.
Zum Tag der Wohnungslosen haben Hamburger Initiativen auf fehlende Hilfen hingewiesen. Am Hauptbahnhof verteilten Sozialarbeitende Glückskekse, um zu zeigen, wie schwer es für Obdachlose ist, eine bezahlbare Wohnung zu finden. In Altona mahnt ein Graffitibild seit Sonntag mehr Gemeinsinn an.
Trauer bei Hinz&Kunzt: Verkäufer Ginter ist vergangenen Mittwoch verstorben. Er wurde am bislang heißesten Tag des Jahres tot im Eppendorfer Hayns Park aufgefunden. Die Todesursache bleibt ungeklärt.
Bereits Anfang April hat ein Passant den Hinz&Kunzt-Verkäufer Paul leblos am Hauptbahnhof aufgefunden. Trotz Reanimationsversuchen ist der 36-Jährige kurz darauf verstorben.
Wer kein Geld hat, um Bußgelder zu bezahlen, muss zur Strafe auch nicht ins Gefängnis. Das hat das Amtsgericht Dortmund entschieden. Für die Stadt ist der Beschluss eine Ohrfeige.
Am Samstag hat eine Passantin einen Obdachlosen tot auf der Reeperbahn aufgefunden. Die Todesursache soll eine Obduktion klären.
Am vergangenen Samstag ist eine obdachlose Frau tot nahe der Reeperbahn gefunden worden. Zaneta wurde 42 Jahre alt.
Ein übergreifendes Parteienbündnis im Bezirk Mitte fordert ein Housing-First-Modellprojekt für Hamburg. Den Senat setzt das unter Zugzwang.