Die europäische Lust auf Kokain bedroht indigene Gemeinden in Kolumbien. Die versuchen sich zu wehren – mithilfe von Kaffee.
Die Veringhöfe mitten in Wilhelmsburg: Aus der geöffneten Tür des KaffeeKollektivs „Aroma Zapatista“ dringen Gesprächsfetzen auf Spanisch in den Gewerbehof. Neben dem linksalternativen Stammpublikum sind heute auch die Menschen vor Ort, um die es dem Kaffee-Kollektiv geht: Indigene aus der kolumbianischen Provinz Cauca, die als Teil einer kleinbäuerlichen Kooperative Kaffee und andere landwirtschaftliche Produkte exportieren.
Hinter der Tür führt eine etwas wackelige Holztreppe in eine Mischung au...
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