Rindermarkthalle : Die Traumgalerie eröffnet

Tronje Thole van Ellen vor seinem Werk, dem Traum von Krzysztof. Foto: Lena-Maja Wöhler

Fünf Künstler haben Träume von Hinz&Künztlern gemalt: Der Auftakt für Hamburgs erste Traumgalerie, die jetzt in der Rindermarkthalle zu sehen ist. Das erste Bild ist schon verkauft.

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Eine tolle Aktion: Am Donnerstag startet Hamburgs erste Traumgalerie. Und der Erlös geht an Hinz&Kunzt. Auftakt sind Träume von Hinz&Künztlern, gemalt von Künstlern. Die Idee zur Traumgalerie hat Lars Meier, Chef der Agentur Gute Leude Fabrik, aus New York mitgebracht: Ein Bettenhersteller hatte Bilder von Obdachlosen-Träumen in einem Pop-up-Store ausgestellt und die Bilder zugunsten eines sozialen Projektes verkauft. Meier rief sofort bei uns an. „Ich will die Idee sofort in Hamburg umsetzen – für euch“, sagte er. Inzwischen hat er sogar zwei ideale Sponsoren gefunden: den Kaltenkirchener Bettenhersteller Richard Behr & Co. und die Rindermarkthalle St. Pauli.

Die gemalten Träume

Zum Auftakt werden fünf Träume von Hinz&Künztlern ausgestellt, die von renommierten Hamburger Künstlern gemalt wurden. Der Erlös geht je zur Hälfte an die Künstler und an Hinz&Kunzt. Ab Februar werden dann die von Schauspielern, Politikern, Sportler und vielen weiteren Gesichtern der Stadt selbst gemalten Träume gezeigt. Die Einnahmen aus dem Verkauf dieser Bilder kommen zu 100% Hinz&Kunzt zugute. Wir freuen uns: das Bild mit Marcis‘ Traum ist bereits verkauft worden!

Künstler und Träumer

Klicken Sie auf die magentafarbenen Überschriften, um mehr über die Hinz&Künztler, ihre Träume und die Maler, die sie verewigt haben, zu erfahren.

Felix Eckardt malt Marcis Traum
Felix Eckardt in seinem Atelier. Foto: Lena Maja Wöhler

Das Zebra knallt richtig raus im Atelier, hängt riesig über dem Sofa. Es passt auch wunderbar zu unserem Thema. Denn Felix Eckardt träumte eines Nachts von einem Zebra. Es war noch in seinem Kopf, als er aufwachte und auch noch unter der Dusche. „Es musste einfach raus“, sagt der 41-jährige Künstler. Er malte es als Teil eines kleineren Bildes. „Aber es war immer noch da, verschwand einfach nicht.“

Marcis Traum

Als Kind, da war ich zehn oder elf Jahre alt, hatte ich einen besonderen Traum. Ich träumte, ich wäre im Schwimmbad vom Dreimeterbrett gesprungen. Ich landete im Wasser, aber tauchte nicht mehr auf. Stattdessen ist etwas aus mir aufgestiegen – meine Seele, oder wie immer man es nennen soll. Es ist aus meinem Körper hinausgetreten, nach oben durch die Wasseroberfläche gestiegen und durch das Dach der Schwimmhalle bis in den Himmel.

Es war aber kein Albtraum, ich habe mich eigentlich ganz wohl dabei gefühlt. Vielleicht hat es damit zu tun, dass ich Heimkind war. Meinem Körper zu entfliehen war damals eine ganz angenehme Vorstellung für mich.

Also malte er es noch einmal. Endlich war er es los, im Kopf zumindest. Sonst malt er eigentlich keine Träume. Und sonst sind seine Bilder auch nicht so gegenständlich und direkt. Er hält es mit Gerhard Richter, der mal sagte: „Ein Bild macht eh, was es will.“ Seine Bilder, sagt Felix Eckardt, folgen der Energie, die ihm ein Gedanke eingibt. Oft sind es weniger Themen als Farben, die ihn inspirieren und die ein Bild und eine gewisse Energie entstehen lassen. „Jeder Fleck ist ein Impuls, der die Welt verändern kann“, ist seine Devise.

Und: „Jeder kann etwas bewegen, ich auch.“ Deshalb nimmt er auch gerne an der Traumgalerie teil. Ausgesucht hat er sich Marcis Traum. Vielleicht weil er auf den ersten Blick so eine Leichtigkeit ausstrahlt – und sich erst auf den zweiten erschließt, dass da noch irgendetwas anderes ist.

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Esther Czaya malt Lukacz' Traum

Esther Czaya in ihrem Wohnatelier auf St. Pauli. Foto: Lena Maja Wöhler

Viele Hinz&Kunzt-Leser kennen sie. Esther Czaya ist Illustratorin und hat schon oft für uns die Zahlen des Monats gezeichnet. Meistens originell – und bunt. Dabei ist sie eigentlich der Schwarz-Weiß-Typ. Schwarz-Weiß, das ist für sie „purer, interpretationsfreier, konzen-trierter“. Inzwischen lässt sie mehr Farbe zu. Manchmal sogar richtig knallige.

Lukacz' Traum

Ich habe mal geträumt, dass ich in meiner Heimatstadt Ruda lska in Oberschlesien unterwegs war. Auf einmal ­sehe ich meine Kollegen, sie laufen mir nach. Wie ein Rudel Wölfe umzingeln sie mich. Ich will ihnen die Hand geben, aber sobald ich sie anfasse, lösen sie sich in Luft auf und sind einfach verschwunden. Ich habe richtig Panik bekommen. Diesen Traum habe ich schon zwei Mal geträumt, beide Male im März 2016.

Unter ihren Vorfahren waren schon viele Künstler. „Bei uns hingen riesige Schinken von einem Ururgroßvater“, sagt die 28-jährige Oberbayerin, die zum Studium nach Hamburg kam. Für sie war es schon als Kind normal, alles zu zeichnen, was sie sah. „Das war und ist für mich immer schon ein Ventil, wie für andere das Schreiben.“

Wenn sie sich an freie Arbeiten setzt, weiß sie meistens nicht, was rauskommt. Sie lässt sich treiben von einer Beobachtung, einem inneren Bild, einem Schnipsel.

Für die Traumgalerie hat sie sich Lukacz’ Traum ausgesucht. „Das hat so etwas Surreales: Man trifft sich mit Freunden – und hat so ein unbestimmtes Gefühl, dass irgendwas nicht stimmt. Das mit den Wölfen fand ich aus ästhetischen und egoistischen Gründen toll. Ich zeichne einfach sehr gerne Tiere.“

Sie selbst ist eine Intensivträumerin: „Oft sind es lustige Träume, obwohl ich gerade von einem Mörder verfolgt werde. Oder gruselige Träume, obwohl ich gerade fliege. Andere sagen dann: ‚Ach je, wie furchtbar!‘ Aber ich finde es meistens cool.“

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Tronje Thole van Ellen malt Krzysztofs Traum

Tronje Thole van Ellen vor seinem Werk. Foto: Lena-Maja Wöhler

„Heute Huhn?“ heißt eine Graphic Novel von Tronje Thole van Ellen, die wir im Januar 2015 in Auszügen abgedruckt haben. Als wieder zig Menschen im Mittelmeer ertrunken waren. Damals ging es um einen afrikanischen Schlachter, der wegen der deutschen Hähnchenexporte seinen Job verliert, übers Mittelmeer flieht und schließlich als Flüchtling in Deutschland landet.

Krzysztofs Traum

Ich habe einen besonderen Traum. Ich träume, dass ich aufstehe und um mich herum fallen eine Million menschlicher Wesen auf die Knie. Dann komme ich zu einem Fluss. Ich möchte auf die andere Seite, aber im Fluss liegen Krokodile oder Alligatoren. Als ich ans Ufer trete, weichen sie alle vor mir zurück und geben den Weg durch das Flussbett frei. Das habe ich schon vier, fünf Mal geträumt, vielleicht sogar noch häufiger.

Mit dem menschlichen Unterbewusstsein kenne ich mich gut aus.

Noch vor ein paar Jahren lebte der 25-Jährige hauptsächlich vom Modeln und von den Partys, die er mit seiner Agentur Schwarzrausch&Weissrausch für die Kreativszene organisierte. Inzwischen kann er von seiner Kunst und von Auftragsarbeiten leben.

Er liebt Graffiti, „als Auftragsarbeit, nicht auf der Straße“. Auch zu Hause sprüht er Bilder. Aber sein Atelier ist gerade besetzt. Deshalb muss er in seinem Schlafzimmer arbeiten. Also ist erst mal Schluss mit sprühen. „Durch diesen Notfall bin ich eigentlich zu dem gekommen, wohin ich immer wollte“, sagt er. Zur Malerei.

Neulich hat er direkt mit der Tube aufs Bild gemalt, ein ganz eigener Effekt. Auch der Traum von Krzysztof ist gemalt, mit Acryl und Lack. Die Idee kam Tronje in der Badewanne: Fast schüchtern steht der Mann im Traum am Fluss. (Da merkt man, dass sich Träumer und Künstler nicht kennen, denn so schüchtern wirkt der Träumer nicht.) „Er steht zwar im Zentrum der Aufmerksamkeit“, interpretiert Tronje, „aber das muss nicht unbedingt angenehm sein.“

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Peter Krahé malt Venetas Traum

Traumpaparazzo nennt sich Peter Krahé selbst. Denn seit 50 Jahren notiert er seine Träume oder bannt sie auf die Leinwand. Foto: Lena Maja Wöhler

Er musste bei der Traumgalerie einfach dabei sein, fanden wir. Seit 50 Jahren schreibt Peter Krahé Traumnotizen. Ganze Jahrgangsbände stehen in seinem Atelier im Karoviertel.

Venetas Traum

Ich träume oft von meinem Vater. Er ist schon zwölf Jahre tot, aber in meinen Träumen kann ich mit ihm sprechen. Manchmal antwortet er dann, manchmal auch nicht. Ich erzähle ihm dann von der Familie, von meiner Mutter. Wir reden über ganz alltägliche Dinge.

Einmal habe ich geträumt, dass ich mitten in einer Landschaft stehe, ringsherum nur grünes Gras. Auch in dem Traum kam mein Vater vor, und wir haben geredet. Ich kann gar nicht mehr sagen worüber, es war nicht so außergewöhnlich, dass ich es mir gemerkt hätte. Dass wir uns im Traum unterhalten können, ist schon ganz normal für mich.

Manchmal träume ich auch von kleinen Kindern. Ich habe selbst auch eine Tochter, die ist aber schon 16. Meine ganze Familie lebt in Bulgarien, meine Mutter, mein Bruder und seine Familie. Meine Tochter ist auch dort, bei meiner Mutter. Nur mein Mann und ich sind seit zwei Jahren hier. Er arbeitet, er verkauft die Hinz&Kunzt.

Manchmal greift sich der ehemalige Assistent von Paul Wunderlich einen ganzen Jahrgang heraus und arbeitet nach: Versucht die kleinen Notizen, die er nach dem Aufwachen von seinen Träumen gemacht hat, zu entziffern und in ordentliche Skizzen zu übertragen. Herrlich absurde Bilder. Die Toilette mit den Glaswänden etwa, der Dom, der nur aus Gerüststangen besteht. Die Büste eines alten Mannes, aus Glas – und drinnen steht ein Baby und schiebt die Büste nach vorn. Oder er bringt total unterschiedliche Sequenzen, die er in einer Nacht geträumt hat, zusammenhanglos auf eine Leinwand. Der 75-jährige „Traumpaparazzo“ (Krahé über Krahé) hat früher nur realistisch, fast hyperrealistisch gemalt.

Oft ging er auf Flohmärkte, sammelte alte Postkarten oder Fotos. Unter anderem fand er das Foto einer Gruppe von Campern, die malte er so plastisch und realistisch, dass man schier denkt, sie würden gleich aus dem Bild steigen. Etwas später malt er die Gruppe noch einmal. Nur dass er die drei Camper samt Zelt in ein Wohnzimmer verpflanzt hat. Er ist süchtig nach Motiven, die man kaum zusammenbringen würde. Dafür bieten sich Träume natürlich an. „Im Traum gibt es keine Tabus“, sagt er. Und: „Mir geht es um das Abenteuer Traumkino.“ An Venetas Traum reizte ihn die Begegnung zwischen der Tochter und ihrem toten Vater, „der da ist – und doch wieder nicht“.

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Uli Pforr malt Kristians Traum

Uli Pforr malte Kristians Traum knallbunt und gar nicht so gruselig. Foto: Lena Maja Wöhler

Was für Figuren: Große, dicke Frauen mit aufgespritzten Lippen, kleine Männer, Dragqueens –  alle grotesk verzerrt und schräg. Dazwischen irgendwelche Leute, die einen an irgendwen erinnern, zum Beispiel an Cosma Shiva Hagen.

Kristians Traum

Ich habe einen 28 Jahre alten Traum, den ich nie vergessen werde. Ich war damals noch jung und hatte Ärger gemacht in meinem Heimatland Rumänien. 1988 wurde ich verhaftet und kam ins Gefängnis. Ich saß etwa ein Jahr, es war Oktober, da hatte ich diesen Traum.

Es war das erste Mal, dass ich von meiner Mutter träumte, seit sie ein Jahr zuvor gestorben war. In dem Traum stand ich mit meinen Kollegen in der Schule, wo ich von der 5. bis zur 8. Klasse war. Wir standen oben im ersten Stock, oben an der Treppe. Dann kam meine Mutter zu uns, nahm einen meiner Kollegen an die Hand und sagte ihm, er sollte mit ihr die Treppe hinunterlaufen.

Der Kollege war größer als ich, etwa 1,80 Meter groß, und hatte blonde Haare und blaue Augen. Die Tür unten war nur einen Spalt offen. Dahinter schien ein helles Licht wie bei einem Sonnenaufgang. Ich rief meiner Mutter zu: „Nimm ihn nicht mit!“ Mein Kollege war noch so jung, er sollte noch nicht gehen. Meine Mutter antwortete mir: „Wir haben noch drei Stufen bis zur Tür. Wenn wir hindurchgegangen sind, wird für dich alles besser werden.“

Ich erzählte meiner Tante von dem Traum, und die ging damit zu einer alten Zigeunerin, die Träume deuten konnte. Die Frau schrieb mir, was der Traum bedeuten sollte: In drei Tagen, drei Wochen oder drei Monaten komme ich aus dem Gefängnis raus. Oder an einem Datum, in dem eine drei vorkommt. Aber wenn ich freikomme, wird einer meiner Verwandten sterben, und zwar ein großer blonder Mann mit blauen Augen.

Im Januar 1990 kamen in Rumänien neue Leute an die Macht. Drei Monate nach meinem Traum erließen sie ein Dekret: Alle Gefangenen, die zu weniger als fünf Jahren verurteilt sind, sollen freigelassen werden.

Am 13. Januar kam ich frei. Und drei Stunden bevor ich an der Tür meines Elternhauses klingelte, starb mein Onkel, der blond und blauäugig war. Mein Onkel hatte mich immer wie seinen eigenen Sohn gesehen. Deshalb kann ich diesen Traum nicht vergessen.

Zu entdecken gibt es eine Menge „Insider“. Als wir ihn besuchen, kommt gerade „der Vater von Thore“ vorbei. Thore ist DJ und auch auf einem der Partybilder verewigt.

Alles so schön bunt hier bei Uli Pforr – wenn man wieder rauskommt aus seiner Welt, ist man garantiert gut gelaunt. Aber erst mal bleiben wir drin. Das ist Reizüberflutung pur, vielleicht muss man auch gar nicht mehr auf den Kiez, wenn man sich hier sattgesehen hat. Und die Wimmelbilder von all diesen Menschen in besonderen Lebenslagen – meist nicht ganz nüchtern – haben den Vorteil, dass sie garantiert nicht der (eigenen) Gesundheit schaden.

Man könnte Stunden bei ihm verbringen, mit ihm und seiner Managerin Simone Tenta klönen – und würde in den Bildern immer neue, nett schräge Leute kennenlernen.

Uli Pforr ist natürlich ein bisschen wie seine Bilder. Er kann richtig Party machen, liebt die Menschen, gerade wenn sie aus dem Rahmen fallen. Manchmal malt er nächtelang in seinem Atelier durch, sagt Simone, sein „wahrscheinlich größter Fan“.

Das hat alles seinen Preis. Denn Ulis inneres Chaos, seine Ideen beflügeln zwar seine Kunst, er selbst muss allerdings oft die Reißleine ziehen. Denn er malt diese Welt nicht nur so übervoll, er empfindet sie auch so. Einmal, noch während des Designstudiums, hat es ihn psychisch weggefegt. Heute kann er jetmit all den Eindrücken besser umgehen. Geblieben ist sein Mitgefühl für alle, die nicht auf der Hauptstraße des Lebens laufen, dazu passen wir perfekt.

Uli Pforrs Bilder sind in seiner Pop-up Galerie zu sehen, Großer Grasbrook 9, Do-Sa, 12-19 Uhr, So 12–16 Uhr, Eintritt frei, www.f-you.de und www.ulipforr.de

So funktioniert die Traumgalerie

Ab 19. Januar sind die fünf Träume von Hinz&Künztlern, gemalt von unseren Künstlern in der Traumgalerie in der Rindermarkthalle, Neuer Kamp 9 ausgestellt. Der Erlös der Bilder geht je zur Hälfte an Hinz&Kunzt und die Künstler.

Im Februar und März kommen neue Träume hinzu. Dann malen die Träumenden selbst. Mit dabei sind Schauspieler, Politiker und andere Gesichter der Stadt. 100 Prozent der Erlöse gehen dann an Hinz&Kunzt. Organisiert und gesponsert wird die Traumgalerie von Lars Meier und seiner Agentur Gute Leude Fabrik sowie dem Bettenhersteller Richard Behr & Co und der Rindermarkthalle St. Pauli.

Wer ein Bild kaufen willwendet sich an Patrick Grunau unter herrgrunau@guteleudefabrik.de

Artikel aus der Heft-Ausgabe:
Über die Autoren
Annabel Trautwein
Annabel Trautwein schreibt als freie Redakteurin für Politik, Gesellschaft und Kultur bei Hinz&Kunzt - am liebsten über Menschen, die für sich und andere neue Chancen schaffen.
Birgit Müller
Birgit Müller arbeitet seit 1993 für Hinz&Kunzt. Seit 1995 ist sie Chefredakteurin.

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