Beim „Musik-Treffen“ präsentieren sich Hamburger Bands in kleinen Clubs. Und: Wie der Aktionsplan gegen Sozialleistungsmissbrauch die Falschen treffen könnte.
Auf der Reeperbahn ist es in diesen Tagen noch voller als ohnehin: Mehr als 40.000 Musikbegeisterte machen die Clubs unsicher und besuchen die über 400 Konzerte, die das Reeperbahn-Festival auf dem Kiez veranstaltet. Es geht um Glamour und nebenbei auch um viel Geld.
Wen man auf dem Reeperbahn-Festival mit der Lupe suchen muss: Acts aus dem Hamburger Musik-Underground. „Wir sind Musikmärkten weltweit verpflichtet. Da war es in der Vergangenheit nicht immer möglich, die Hamburger so zu involvieren, wie die es sich gewünscht haben“, räumt der Direktor des Festivals gegenüber Hinz&Kunzt ein.
Nach 18 Jahren reichte es der Hamburger Musikszene: Seit 2024 findet parallel zum Reeperbahn-Festival daher das „Musik-Treffen“ statt. Die Idee: Während nördlich der Reeperbahn internationale Acts die großen Clubs füllen, spielen in kleinen Läden wie Hafenklang, Komet und Hafenbahnhof Bands mit Lokalbezug.
Mehr über die Hintergründe des „Treffens“, sein Selbstverständnis und die Kritik am „großen Bruder“ erfahren Sie in unserem aktuellen Magazin. Dort finden Sie wie in jeder Ausgabe auch weitere ausgewählte Veranstaltungstipps. Heute mit einer Empfehlung für ein ganz besonderes Kino am Schulterblatt …
Und wenn Ihnen das jetzt zu viel Kultur für einen Hinz&Kunzt-Newsletter war, schauen Sie doch in unsere Meldungen der Woche. Mein Kollege Ulrich Jonas hat sich mit den Zwangsräumungen in Hamburg beschäftigt. Und ich habe mir die Befürchtungen von Sozialverbänden angeschaut, wonach der Aktionsplan gegen Sozialleistungsmissbrauch der Bundesregierung die Falschen treffen und die Not von Wohnungslosen verschärfen könnte.
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