Sommerfest für Armutsbetroffene auf St. Pauli
Einen ganzen Nachmittag lang feiern, ohne groß auf Geld achten zu müssen: Am Sonntag ist das beim Sommerfest auf dem Spielbudenplatz möglich.
Einen ganzen Nachmittag lang feiern, ohne groß auf Geld achten zu müssen: Am Sonntag ist das beim Sommerfest auf dem Spielbudenplatz möglich.
Der Mieterverein ist empört: Weil Russland die Gaslieferungen nach Deutschland reduziert, schlägt die Bundesnetzagentur niedrigere Temperaturen in Mietwohnungen vor.
Eigentlich sollten junge Obdachlose ab Herbst Zuflucht in zwei Hamburger Notschlafstellen finden. Doch auf die Ausschreibung der Stadt hat sich kein Träger beworben. Das liegt auch an den Behördenvorgaben.
Nach langem Ringen haben sich EU-Staaten und Europaparlament auf eine Richtlinie für Mindestlöhne in der Europäischen Union geeinigt. Auch Deutschland muss nun nachbessern.
In Hamburg leben etwa 13.000 Haushalte viel zu beengt, in einer Unterkunft oder gar auf der Straße. Die Diakonie fordert den Senat auf, mehr Wohnungen für diese Menschen bereitzustellen.
Die deutschen Justizminister:innen haben auf ihrer diesjährigen Konferenz über die Entkriminalisierung des Fahrens ohne Fahrschein diskutiert. Die Hamburger Justizsenatorin Anna Gallina stimmte für eine entsprechende Beschlussvorlage aus Berlin.
Mit Wohnungslosen, die mit 9-Euro-Ticket aber ohne Ausweis Bahn fahren, will der HVV nachsichtig sein. Hilfeempfänger:innen können auch kurzfristig Sozialrabatt beantragen.
Schon wieder sind zwei obdachlose Männer auf offener Straße in Hamburg gestorben. Einer von ihnen war Hinz&Künztler Adam, genannt „Pluto“. Er starb vor dem Michel. Der andere Mann wurde auf St. Pauli leblos aufgefunden.
300 Euro Zuschuss für einen Computer können Hilfeempfänger vom Jobcenter bekommen – aber nur, wenn sie diesen für die Arbeitssuche brauchen. Die Initiative „Hamburg traut sich was“ kritisiert das mit einer Satireaktion als nicht mehr zeitgemäß.
Der Hamburger Hafenschiffer Dariush Beigui steht ab Samstag in Italien vor Gericht, weil er dabei geholfen hat, mehr als 14.000 Menschen im Mittelmeer vor dem Ertrinken zu retten. Die Staatsanwaltschaft sieht das als Beihilfe zur Schlepperei. „Surreal“ nennt er das im Interview.