Jahresbericht 2011

Viele gute Nachrichten

Mehr Spenden als im Vorjahr, eine berühmte Botschafterin und zahlreiche Hamburger Firmen und Privatleute, die sich für Hinz&Kunzt engagieren – eine schöne Bilanz! 

(aus Hinz&Kunzt 235/September 2012)

Kommentar

Butterbrot statt Peitsche!

Hinz&Künztler Torsten Meiners kommentiert zehn Jahre Hartz-Gesetze und den Streit um das Grundeinkommen.

(aus Hinz&Kunzt 235/September 2012)

Hamburg darf nicht vor der Wohnungslosigkeit kapitulieren

Der Entwurf für das Gesamtkonzept für die Wohnungslosenhilfe setzt auf kleine Pilotprojekte. Doch an der Situation von 5400 Obdach- und Wohnungslosen in den öffentlichen Unterkünften ändert sich voraussichtlich nichts. Ein Kommentar von Chefredakteurin Birgit Müller.

(aus Hinz&Kunzt 235/September 2012)

Lidl überholt Gewerkschaften

Lidl will seinen Angestellten 10,50 Euro Mindestlohn bezahlen. Das passt nicht zur bisherigen Unternehmenspolitik, macht aber gerade deshalb Sinn.

(aus Hinz&Kunzt 235/September 2012)

Küchensessions-Festival

Töne zwischen Töpfen

Manche Musiker mieten sich ein teures Tonstudio, anderen reicht die eigene Küche: Jens Pfeifer bietet mit seinen Küchensessions Singer-Songwriter-Pop vom Feinsten. Noch bis Donnerstag veranstaltet er im Uebel & Gefährlich das Küchensessions-Festival.

Dalai Lama in der Hinz&Kunzt im August

Heute ist die August-Ausgabe des Hamburger Straßenmagazins Hinz&Kunzt erschienen und ist seit wenigen Stunden druckfrisch auf Hamburgs Straßen bei den rund 500 Verkäufern für 1,90 zu kaufen. Wir freuen uns sehr über unser Titelthema: Der Dalai Lama!

Das Oberhaupt der gläubigen Tibeter hat aus Solidarität mit den Obdachlosen und Armen dieser Welt ein Exklusivinterview für alle Straßenmagazine weltweit gegeben. Denn er weiß: „Menschen, die kein Zuhause haben, fehlt die Basis, die man zum Leben braucht. Sie haben keinen Anker.“ Und möchte den Heimatlosen aller Länder seinen Trost spenden: „Aus diesem Blickwinkel mag es scheinen, als hätten sie kein Zuhause. Aber es gibt immer noch das große Zuhause. Menschen ohne Obdach sollen deshalb nicht verzweifeln.“ , sagt er und zeigt sich solidarisch: „Auf eine gewisse Art bin auch ich obdachlos.“

Erstaunlich: Der aus seiner Heimat Vertriebene verliert seine Hoffnung und positive Einstellung nicht: „Ich selbst verlor im Alter von 16 Jahren meine Heimat (…) Die Tibeter haben all ihre Hoffnung und ihr Vertrauen in mich gesetzt. Ich kann nicht viel tun. Deshalb bin ich manchmal sogar verzweifelt und fühle mich hoffnungslos. Aber letztlich ist es viel besser, mit seiner eigenen enthusiastischen und optimistischen Lebenseinstellung an Probleme heranzugehen. Man darf nicht trübsinnig und mutlos werden. Das bringt gar nichts.“

Sein Rat und Trost an alle, die sich einsam fühlen weil sie sich heimatlos fühlen: „`Du bist ein menschliches Wesen, eines von 7 Milliarden.´ Wenn man das sagt, kommt man sich sofort näher. Wenn die Menschen der Tatsache zu viel Bedeutung beimessen, dass sie arm, obdachlos oder in einer schwierigen Situation sind, dann stellen sie das zu sehr in den Mittelpunkt. Ich denke, das ist auch eine Form von Realität. Aber eine andere Realität ist, dass wir einer von 7 Milliarden Menschen weltweit sind. Ich weiß, dass das im praktischen Sinne wohl keine große Hilfe ist. Aber emotional gesehen kann das sehr hilfreich sein.“

Interview mit Poetry-Slammern

In jedem steckt ein Poet

Ohren auf für „Momentaufnahmen“: Die Hamburger Poetry-Slam-Veteranen von Kampf der Künste veranstalten am 9. August einen Dichterwettstreit für Hinz&Kunzt. Die Macher Robert Oschatz und Jan-Oliver Lange versprechen einen kurzweiligen Abend.