Straßenfußball-Turnier

Homeless Worldcup in Mexiko

Noch bis 14. Oktober wird beim 10. Homeless Worldcup in Mexico City gekickt. Die Spieler kommen von der Straße – und sind neun Tage lang echte Fußballstars. Ob obdachlos, arbeitslos oder heimatlos, das ist nicht wichtig. Hier zählen Teamgeist und Tore.  

Gesichter der globalen Rezession

Paulo, 45, und Ana, 42, Portugal

In Portugal waren die Bedingungen nie so, dass wir eine Firma aufbauen oder auf einen Traum hinarbeiten konnten, um irgendwann Geld zu verdienen und etwas anzusparen und um ein wirklich lebenswertes Leben zu führen. Im Jahr 2003 war Ana arbeitslos, und ich war Geschäftsführer einer Wohnungseigentumsfirma, deren Gewinne nicht ausreichten, um uns beide durchzubringen.

Gesichter der globalen Rezession

Moustapha, 37, Italien

„Mein Name ist Moustapha. Ich bin 37 und komme aus dem Senegal. Ich bin nach Italien gekommen, um Arbeit zu finden – jede Art von Arbeit – ich habe keine Präferenz. Als ich als Verkäufer für das Strassenmagazin Terre di Mezzo in Italien angefangen habe, liefen die Verkäufe gut. Ich hatte gehofft, genug zu verdienen, um etwas Beiseite zu legen und es zu meiner Familie nach Hause zu schicken. Jetzt aber ist die finanzielle Krise überall und wir erleben das, während wir auf der Strasse stehen. Es ist nicht einfach – ich kann nur genug verdienen, um für mich selbst zu sorgen.“

Gesichter der globalen Rezession

Leon, 64, Griechenland

„Es ist sein letzter Ausweg…seine eigene Art, seine Privatsphäre zu schützen“, erklärt Anda Alamanou, Pressesprecher der griechischen Notunterkunft Klimaka, als er uns das erste Mal den 64-jährigen Leon vorstellte. Der Mann wollte seinen Nachnamen nicht verraten, nicht für dieses Interview und nicht für andere. Dies obwohl er keine Skrupel damit hatte, detailliert über Glück und Unglück in seinem Leben zu sprechen.

Hochspannung live

13 Autoren laden mit einem Rätsel zum Internationalen Krimitag zugunsten von Hinz&Kunzt.

(aus Hinz&Kunzt 236/Oktober 2012)

Autor Petros Markaris

„Ist der Euro unsere Seele? Ist unsere Seele eine Währung?“

Petros Markaris studierte in Wien Volkswirtschaft und übersetzte  Goethe ins Griechische. Spät erst fing er an, Krimis zu schreiben. Sein Held, der Kommissar Kostas Charitos, hat es in diesen Tagen doppelt schwer: Er muss seine Diebe und Mörder im Griechenland der Finanzkrise fangen. Das Land, das man trotzdem besuchen sollte.

(aus Hinz&Kunzt 236/Oktober 2012)

Viele Erinnerungen

20 Jahre Filmfest Hamburg

Das Filmfest Hamburg hat Grund zum Feiern: Es findet bereits zum 20. Mal statt. Noch bis zum 6. Oktober kann man internationale und einheimische Filme sehen. Vier Leiter haben das Filmfest seit seinem Beginn 1992 geprägt. Für Hinz&Kunzt erinnern sie sich an ihre schönsten und schlimmsten Momente – und wagen einen Ausblick.

Ein Buch für Peggy

Sie sind gute Freundinnen und beste Nachbarinnen: die in St. Georg lebende Journalistin Peggy Parnass und die Künstlerin Tita do Rêgo Silva. Nun hat Tita für Peggy ein Buch gestaltet: Es erzählt von Peggys Kindheit, als die Nazis in Deutschland die Macht übernahmen.

(aus Hinz&Kunzt 236/Oktober 2012)