Raubkunst

Wem hat es gehört?

Jahrzehntelang haben sich die Hamburger Museen nicht darum gekümmert, von wem viele Kunstwerke stammen, die sie in der NS-Zeit billig erwarben. Jetzt beschäftigen sich viele Museen systematisch mit der Raubkunst. Auch das Museum für Kunst und Gewerbe.

Freunde

Ein Stückchen Dankbarkeit

Seit 15 Jahren spenden die Damen vom Frauengesprächskreis in Wedel den Erlös ihres Weihnachtsbasars für Hinz&Kunzt – ganz hanseatisch-diskret.

Lebenslinien

Struppi 1, bitte kommen!

Zum Glück gibt es die Tierretter vom Hamburger Tierschutzverein. Heiko Nauschütz ist einer von ihnen. Er rückt mit seinem Sprinter aus, wenn Menschen ausgebüxte Schlangen, herrenlose Hunde oder vernachlässigte Katzen finden. Auf Tour mit Struppi 1.

Sam Dzong – Ein Dorf zieht um

Sam Dzong ist ein uraltes Dorf im Himalaya, nur per Pferd zu erreichen. Nun muss es aufgegeben werden: Die Sam Dzonger werden in ein anderes Tal umziehen und dort ein neues Dorf aufbauen. Der Schweizer Fotograf Manuel Bauer begleitet und dokumentiert diesen Weg.

Zahlen des Monats

Zeitverträge: Postzustellerin klagt mit Erfolg

(aus Hinz&Kunzt 260/Oktober 2014)

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Zeitverträge stellte die Deutsche Post AG einer Briefträgerin aus. Mehr als zehn Jahre lang arbeitete die Frau auf diese Weise für den Konzern, dann erhielt sie im April dieses Jahres keinen Anschlussvertrag mehr.

Die 41-Jährige zog mithilfe der Gewerkschaft Verdi vors Arbeitsgericht – und hatte Erfolg: Bei einem Gütetermin Anfang Juni bot ihr die Post plötzlich einen unbefristeten Arbeitsvertrag an. Offenbar wollte das Unternehmen seinen Image-Schaden begrenzen, indem es im Einzelfall einlenkte. Denn anders als bei einem Urteil hat eine gütliche Einigung keine Auswirkungen auf andere, vergleichbare Fälle.

Verdi spricht dennoch von einem „Etappensieg“ und kündigte an, den Kampf für unbefristete Arbeitsverträge fortzusetzen. Betriebsräte haben nach geltendem Recht keine Möglichkeit, gegen sogenannte Kettenarbeitsverträge vorzugehen. Somit können sich Betroffene nur selbst wehren, indem sie vor dem Arbeitsgericht klagen. Laut Gewerkschaft laufen derzeit mehrere vergleichbare Verfahren gegen die Post.

Die Deutsche Post AG erklärte auf Nachfrage, Befristungen seien „ein notwendiges Mittel zum flexiblen Personaleinsatz“. Und: „Fast 90 Prozent unserer Briefzusteller sind unbefristet beschäftigt.“ Laut Verdi arbeiten bundesweit mehr als 21.000 Menschen mit Zeitverträgen für die Post AG, allein in Hamburg sind mehr als 1000 Mitarbeiter betroffen.

Unsichere Beschäftigungsverhältnisse werden zunehmend Normalität: 75.000 Menschen in Hamburg arbeiten mit Zeitverträgen, vor allem in Krankenhäusern, Schwimmbädern und auf dem Flughafen. Mittlerweile werden vier von zehn neuen Arbeitsverträgen
in Deutschland zeitlich befristet.

Text: Ulrich Jonas

Mehr Infos unter www.huklink.de/unbefristet und www.huklink.de/unbefristethamburg

20 Jahre Fluchtpunkt

Anlaufstelle Fluchtpunkt

Immer mehr Menschen aus den Krisengebieten dieser Welt suchen Schutz in Hamburg. Besonders schwierig ist die Situation für jugendliche Flüchtlinge. Ein Gespräch mit Anne Harms von der Beratungsstelle Fluchtpunkt.

Stadtgespräch

Ein Altona für alle

Das Gelände ist planiert, nun wird gebaut: In Altonas Mitte entstehen 3600 neue Wohnungen. Gedacht für Junge und Alte, für Singles und Familien, für Menschen mit Handicap. Inklusion heißt das Zauberwort.

Appell von Dirk Ahrens

Hamburg schafft das!

Immer mehr Flüchtlinge aus den Kriegs- und Notgebieten dieser Welt erreichen Hamburg. Sie brauchen unsere Hilfe. Ein Appell von Landespastor und Hinz&Kunzt-Herausgeber Dirk Ahrens.

Marcus Wiebusch

Schwule Weltmeister

Popstars, Politiker, ja sogar Rugby-Spieler outeten sich in den vergangenen Jahren. Einen aktiven, schwulen Profifußballer aber gibt es bisher nicht. Mit einem Video setzt Kettcar-Sänger Marcus Wiebusch jetzt ein klares Zeichen gegen Homophobie.

Unterkünfte

Ein Platz für Tobias, Mujib und Co.

Tobias (25) ist ein Obdachloser aus Hamburg, Mujib (17) ein Flüchtling aus Afghanistan. Die beiden sind nur zwei von Tausenden, die in Hamburg wohnungslos sind und dringend ein Zuhause brauchen.