Liebe ohne Grenzen

Die Hamburgerin Ulla und der Ghanaer Daboh fanden sich nach jahrelanger Trennung wieder

(aus Hinz&Kunzt 135/Mai 2004)

Nach seiner plötzlichen Abschiebung verlor Hinz & Künztlerin Ulla jede Spur von ihrem Verlobten Daboh. Niemand glaubte, dass sie ihn je wiedersehen, geschweige denn heiraten würde. Nur sie selbst.

Malochen für lau

Die abenteuerlichen Erlebnisse eines Schweißers auf dem Bau

(aus Hinz&Kunzt 135/Mai 2004)

Hans Gärtner (Name geändert, Red.) will arbeiten – um jeden Preis. Und zwar in seinem Beruf als Schweißer. Dafür tut er (fast) alles. Aber was er bei seiner Jobsuche erlebt, ist reichlich abenteuerlich.

Mann ohne Motto

Schauspieler August Diehl über Selbstzweifel, Applaus und Kritiker

(aus Hinz&Kunzt 135/Mai 2004)

Verraten und verkauft

Das Hilfsprojekt KARO kämpft an der deutsch-tschechischen Grenze gegen Kinder- und Jugendprostitution

(aus Hinz&Kunzt 135/Mai 2004)

Auf den ersten Blick erscheint Cheb – auch „Bangkok des Ostens“ genannt – als eine tschechische Kleinstadt wie viele andere. Prachtvolle Bauten, graubraune Fassaden, viel marodes Mauerwerk. Doch der Ort nahe der deutsch-tschechischen Grenze ist eine Hochburg der Prostitution von Kindern, Mädchen und Frauen. Deswegen betreibt das grenzüberschreitend arbeitende Hilfsprojekt KARO hier eine Zweigstelle im Kampf gegen den Missbrauch an Mädchen wie Magda (Name geändert, Red.).

„Ein Wahnsinns-Motor“

Diakoniechefin Annegrethe Stoltenberg und Schauspielhaus-Intendant Tom Stromberg diskutieren über Glaube, Liebe, Hoffnung

(aus Hinz&Kunzt 134/April 2004)

„Wir standen vor den Trümmern und haben geweint“

Eine Familiengeschichte im Sanierungsgebiet St. Pauli-Süd

(aus Hinz&Kunzt 134/April 2004)

Die SAGA plant den größten Kahlschlag auf St. Pauli seit der Hafenstraße. Bedroht sind sechs Häuser in der Trommelstraße und Lincolnstraße, darunter das historische Hagenbeck-Haus. Wieder ein Fall, in dem das Viertel mit der Abrissbirne „saniert“ wird, findet Anwohnerin Heike Jung.

Die Erschrecker

Horror live auf dem Dom – Wie das „Psycho-Haus“ Besucher lockt

(aus Hinz&Kunzt 134/April 2004)

Die Tür fliegt auf: Eine imposante Erscheinung. Schwarzer Umhang über schwarzem Anzug, bleiches Gesicht und im Mundwinkel ein dunkelrotes Rinnsal. Graf Dracula grinst und zeigt seine langen Eckzähne. „Die sind neu, hab’ ich mir extra vom Zahnarzt anfertigen lassen. 420 Euro“, sagt Christian Müller und lässt die Kunststoffschiene mit einem schmatzenden Geräusch runterklappen. „Hab’ ich aber noch nicht bezahlt“, fügt er lachend hinzu. Eine Investition mit unternehmerischem Weitblick.

Die Mietschulden

In einer halben Stunde soll die Sache abgehandelt sein. Die Beklagte kann alles erklären – doch keiner will ihr zuhören.

(aus Hinz&Kunzt 134/April 2004)

Die Frau sieht gepflegt aus. Graue, zurückgekämmte Haare, sorgfältig hochgesteckt. Der Mantel – ein guter Stoff. Der Schal – fast edel. Eine Frau, die etwas aus sich macht, denkt man. Etwas nervös allerdings, sehr nervös sogar. Mit flatterndem Mantel hetzt sie den Flur im Amtsgericht Mitte entlang, ihre Hände zittern.

Die Mutprobe

Bei Poetry Slams werden junge Talente bejubelt oder ausgebuht

(aus Hinz&Kunzt 133/März 2004)

Poetry-Slams sind die ideale Gelegenheit für junge Talente, ihre Werke an die Öffentlichkeit zu bringen. Veronika Pohl und Johanna Langmaack nahmen die „Slamburg Hamburg“ unter die Lupe.

Feurige Männer mit Löwenherz

Zu Besuch bei den Brandschützern am Flughafen Fuhlsbüttel

(aus Hinz&Kunzt 134/April 2004)

Flughafen Fuhlsbüttel. Vor dem blauen Urlauber-Terminal herrscht hektische Betriebsamkeit. Überall wird gebaut, gelbe Kräne recken sich gen Himmel. Vorne links ragt waschbetongrau ein Rohbau aus dem Erdreich. Airport-Busse, Taxis, Flughafenfahrzeuge und Privatwagen knattern nonstop vorüber.