„Der Seekrieg ist keine Erfindung von mir“

Sammler Peter Tamm über seine Begeisterung für Schiffe, unbelasteten Umgang mit der Geschichte und die Vorteile des Kapitänsprinzips

(aus Hinz&Kunzt 153/November 2005)

Peter Tamm, Jahrgang 1928, schlug die Offizierslaufbahn bei der Marine ein und war bei Kriegsende Seekadett. Sein Aufstieg im Springer-Verlag begann 1948 in der Schifffahrtsredaktion des Hamburger Abendblatts. Von 1968 bis 1991 stand er an der Spitze des Konzerns. 2002 verlieh ihm der Hamburger Senat den Ehrentitel Professor.

Geschäfte, die glücklich machen

Im Fuhlsbüttler Kleekamp lebt sichs fast wie auf dem Dorf

(aus Hinz&Kunzt 145/März 2005)

Dieses Wetter steht dem Hamburger Ziegel nicht. Statt warm und rot zu leuchten, schimmert er im Nieselregen feuchtgrau mit Stich ins Bläuliche.

Der City so nah, so fern

An Visionen für die Veddel fehlt es nicht. Doch werden ihre heutigen Bewohner davon profitieren?

(aus Hinz&Kunzt 145/März 2005)

Der Oberbaudirektor bastelt am „Sprung über die Elbe“, die erste Tapas-Bar steht vor der Eröffnung, und bald wird der Senat den 100. studentischen Mieter auf der Veddel begrüßen. Und die Wohnungsgesellschaft GWG erhöht drastisch die Mieten. Ansichten aus einem Quartier im Umbruch.

„Bei mir ging es immer bergauf“

Ohne Alkohol, ohne Albträume, ohne Gott: Popsänger Farin Urlaub will einfach gut und glücklich sein

(aus Hinz&Kunzt 145/März 2005)

Ende März erscheint das zweite Solo-Album von Sänger Farin Urlaub („Die Ärzte“). Den deutschen Straßenmagazinen gab der 41-Jährige ein Vorab-Interview.

Träume an der Rennstrecke

Spurensuche an der Kollaustraße zwischen Siemersplatz und Nedderfeld

(aus Hinz&Kunzt 146/April 2005)

An der Kollaustraße ist unser Pfeil eingeschlagen, am rechten Straßenrand, stadtauswärts gesehen, um genau zu sein. Das ist kein unbedeutendes Detail, wie sich zeigen wird.

Mit dem Krankenwagen in den Urlaub

Eine Glosse von Klaus Lenuweit

(aus Hinz&Kunzt 150/August 2005)

Arbeitnehmern, die krank werden, soll Urlaub abgezogen werden. Und bei „Bagatellerkrankungen“ wie Erkältung gibt’s erst mal keine Lohnfortzahlung.

Achtung, Hochverrat!

Auf Erfolgskurs: die Hamburger Band „Der Fall Böse“

(aus Hinz&Kunzt 147/Mai 2005)

Von der Location her könnte die Böse-Zentrale auch eine windige Detektei sein: Kühles Industriegebiet, verlassene Fabrikgebäude, vorbeidonnernde Lkw. Doch hier in Billbrook, kurz hinterm Güterbahnhof, ermittelt kein Kojak. Hier grooven die acht Jungens von „Der Fall Böse“.

Das Ein-Euro-Versprechen

Vier Monate Hartz IV: Behördenmitarbeiter klagen über unzumutbare Arbeitsbelastung, und Erwerbslose sind auf sich allein gestellt

(aus Hinz&Kunzt 147/Mai 2005)

Persönliche Beratung, passgenaue Vermittlung: Mit diesen Schlagworten warben Politiker für Hartz IV. Doch vier Monate nach der Zusammenführung von Arbeitslosen- und Sozialhilfe herrschen katastrophale Zustände in Hamburg: Hilfeempfänger werden wahllos in Ein-Euro-Maßnahmen geschickt oder schlicht nicht betreut. Mitarbeiter der Arbeitsgemeinschaft SGB II (ARGE) kämpfen mit Personalnot und unzulänglichen Computerprogrammen.

„Es ist ein Riesenkampf, ein normales Leben anzupeilen“

Warum Resozialisierung für die öffentliche Sicherheit so wichtig ist – zwei ehemalige Gefangene erzählen

(aus Hinz&Kunzt 148/Juni 2005)

Bessere Entlassungsvorbereitung, Erhalt des offenen Vollzuges und der Sozialtherapeutischen Anstalten – das sind die Hauptforderungen des Hamburger Appells an Justizsenator Roger Kusch. Dass Resozialisierung nicht Verhätschelung von Häftlingen ist, sondern auch der Sicher-heit der Bevölkerung dient, bestätigen die ehemaligen Gefangenen Faruk S. und Volkert Ruhe.

Rein in die Betriebe!

Praktika ebnen Hauptschülern den Weg in die Ausbildung – doch zu wenige Firmen machen mit

(aus Hinz&Kunzt 149/Juli 2005)

Die Schule am Falkenberg in Neuwiedenthal gilt als Vorbild, wenn es um den Übergang von Hauptschülern in die Ausbildung geht. Seit fünf Jahren schicken die Lehrer dort ihre Kids im letzten Schuljahr zu längeren Praktika in Betriebe, um sie auf die Berufswahl vorzubereiten und Vorurteile bei Arbeitgebern abzubauen – bislang mit großem Erfolg. Doch dieses Jahr haben erst fünf von 21 Schulabgängern eine Lehrstelle gefunden.