Generation arbeitslos
Hans Berling, Leiter der Jenfelder Kaffeekanne, sprach mit Hinz &Kunzt-Autor Frank Keil über unruhige Kinder und erschöpfte Eltern in Jenfeld
(aus Hinz&Kunzt 179/Januar 2008)
Hinz&Kunzt: Wie geht es Kindern in Jenfeld?
(aus Hinz&Kunzt 179/Januar 2008)
Hinz&Kunzt: Wie geht es Kindern in Jenfeld?
(aus Hinz&Kunzt 179/Januar 2008)
Auf Gerrits schwarzer Vliesjacke haften unzählige weiße Fussel. Fellhaare von seiner Huskyhündin Nic. Seit Jahren sind beide unzertrennlich. An Hinz&Kunzt-Verkäufer Gerrit lässt sich besonders gut erklären, warum ein Obdachloser einen Hund braucht: „Ohne Nic wäre ich längst tot.“
(aus Hinz&Kunzt 179/Januar 2008)
Jens muss ran. Er nimmt schon mal seine Polizeimütze in die Hand. „Mein Sohn möchte eine Anzeige aufgeben“, sagt Nesrin El-Kassem und schiebt den kleinen Mohammed vor: Seine Schwester Nadja hat ihn eben gehauen. Jens kratzt sich kurz am Kopf, überlegt: „Und was war vorher los?“ – „Hab geärgert“, sagt Mohammed stolz. Jens setzt seine Mütze auf: „Dann kann ich da nichts weiter machen, aber …“ Er nimmt Mohammed an die Hand, geht mit ihm nach hinten ins Spielzimmer, wo die Kinder toben.
(aus Hinz&Kunzt 179/Januar 2008)
Hausbesuch statt Räumung
Rund 2000 Wohnungen werden jedes Jahr in Hamburg zwangsgeräumt. Oft sind die Helfer vom Amt nicht vor Ort, obwohl das nötig wäre und den Staat auf Dauer billiger käme. Deshalb fordern wir: Jeder Räumung muss mindestens ein Hausbesuch vorausgehen, und bei jeder Räumung muss ein Sozialarbeiter vor Ort prüfen, ob die Wohnung noch zu retten ist oder die Betroffenen in eine Notunterkunft vermitteln. Stimmen Sie dem zu?
(aus Hinz&Kunzt 179/Januar 2008)
Der achtjährige Dominik lebt in einer Berliner Plattenbausiedlung. Seine Mutter zieht ihn und seine beiden jüngeren Geschwister alleine groß. Dominik ist gezwungen, das Leben eines Erwachsenen zu leben. Filmemacherin Astrid Schult begleitete Dominik für ihren Film „Zirkus is nich“.
(aus Hinz&Kunzt 179/Januar 2008)
Eigentlich wollte er einmal ernste Bücher über die großen Fragen des Lebens schreiben. Skurrile und humorvolle Bücher über das Wahrsagen mit Gummibärchen oder Gutmenschen liegen dem Hamburger Autor Dietmar Bittrich aber weitaus besser. Aus seinen fixen Ideen werden Bestseller.
Die Stadt Kiel verbietet nicht das Trinken in der Öffentlichkeit, sie finanziert der Szene stattdessen einen „Saufraum“
Um die lokale Trinkerszene und die Gewalt in St. Pauli einzudämmen, wollen Hamburger Politiker das Trinken in der Öffentlichkeit verbieten. In Kiel gab es diese Diskussion schon vor mehreren Jahren, ein Trinkverbot scheiterte vor Gericht. Die Stadt Kiel und das Straßenmagazin Hempels haben stattdessen einen „Saufraum“ für die lokale Trinkerszene geschaffen. Hinz&Kunzt hat das Projekt besucht
(aus Hinz&Kunzt 179/Januar 2008)
(aus Hinz&Kunzt 179/Januar 2008)
Zur Schule gehen? Leider nicht selbstverständlich für ein behindertes Kind in Uganda. Brot für die Welt unterstützt Selbsthilfegruppen, die das ändern wollen. Ein solches Projekt für behinderte Kinder und ihre Eltern hat eine Hamburger Delegation unter Leitung von Landespastorin, Diakoniechefin und Hinz&Kunzt-Herausgeberin Annegrethe Stoltenberg besucht.
(aus Hinz&Kunzt 180/Februar 2008)
Parkplatz der Landesbereitschaftspolizei. Auto reiht sich an Auto, blau-grau sind viele, einige sind schwarz und nicht als Polizeiauto zu erkennen. Unter ihnen ist ein besonderes. Die Sonnenstrahlen funkeln in seinem Blaulicht, das Silbergrau leuchtet metallisch – wie frisch aus der Waschanlage. Es ist ein Mercedes der E-Klasse. 15 Kilometer hat er auf dem Tacho und noch keinen einzigen Polizeieinsatz auf dem Buckel.
(aus Hinz&Kunzt 179/Januar 2008)
Michael Franzke steht hinter dem Tresen seines Ladens in der Müggenkampstraße, Leuchtröhren erhellen den auf halber Kellerhöhe liegenden Raum. Der 38-jährige AC/DC-Fan zeigt auf ein Fahrrad, das rechts von ihm an der Wand steht: „Mein Lieblingsstück, die ‚Queen‘. Da steckt einige Arbeit drin.“ Das lang gezogene, tief liegende Gestell mutet an wie eine Harley.