Graziella Schazad
Ein mädchenhafter Wirbelwind über Familie, Ziele und Musik
(aus Hinz&Kunzt 201/November 2009)
Ein mädchenhafter Wirbelwind über Familie, Ziele und Musik
(aus Hinz&Kunzt 201/November 2009)
Dorothee Freudenberg besucht psychisch kranke Obdachlose an ihren Stammplätzen – in Deutschland ein einmaliges Projekt
(aus Hinz&Kunzt 201/November 2009)
Wenn ein Mann wie Dirk Jens Nonnenmacher die HSH-Nordbank leiten und Millionen versenken darf, dann will H&K-Geschäftsführer Jens Ade auch mal mitmischen
(aus Hinz&Kunzt 201/November 2009)
„Meine Filme sind so etwas wie ein Wohnzimmerplatz“ – Fatih Akin im Hinz&Kunzt-Gespräch über seine Zeit als Schüler, sein Lebensgefühl, das Dorf seiner Vorfahren in der Türkei und seine Heimat Hamburg
(aus Hinz&Kunzt 202/Dezember 2009)
Zu Besuch bei Oliver Martinez, den nach 20 Jahren als Santa Claus leuchtende Kinderaugen immer noch zu Tränen rühren können
(aus Hinz&Kunzt 202/Dezember 2009)
Das Haus des Weihnachtsmannes ist schwer zu finden. Im Schatten des Michels wohnt er, hört jeden Tag den Turmbläser und den Klang der schweren Kirchenglocken. Sein Märchenhaus liegt verborgen in einem Hinterhof. Verwunschen wirkt der weiße Bungalow – so, als könnte er auch einfach wieder verschwinden, wenn keiner guckt. Drinnen steht neben der Treppe ein Paar blank gewienerter schwarzer Stiefel, an der Heizung hängt ein leuchtendroter Weihnachtsmann-Mantel.
(aus Hinz&Kunzt 193/März 2009)
Die Finanzkrise ist in den Häfen angekommen. Fünf Schiffe wurden allein in Norddeutschland von ihren Reedern aufgegeben, so viele wie noch nie. Birgit Müller begleitete Ulf Christiansen, den Hamburger Inspektor der Internationalen Transportarbeiter-Gewerkschaft (ITF), bei seinem Besuch auf dem Frachter „Rosethorn“.
(aus Hinz&Kunzt 200/Oktober 2009)
Wer Frank Zander ist, muss man zum Glück niemandem erklären. Denn das wäre gar nicht so einfach: „Susi“, den anzüglichen Skandalsong, der auf dem Index landete, hat er gemacht, aber auch den harmlosen Kinderhit „Lied der Schlümpfe“, den skurrilen 70er-Jahre-Song „Der Ur-Ur-Enkel von Frankenstein“ oder den 90er-Jahre-Hit „Hier kommt Kurt“. Der Sänger, Verkleidungskünstler, Showmoderator, Kinder-Liebling, Bundesverdienstkreuz-Träger war in jeder bunten Fernsehshow zu Gast, serviert den Berliner Obdachlosen zu jedem Weihnachtsfest ein Gänseessen – und malen kann er auch noch. „Entertainer“ nennt man solche Multitalente gerne. Frank Zander selbst sagt: „Ich bin ein großes Kind, das nur tut, was ihm Spaß macht.“
(aus Hinz&Kunzt 202/Dezember 2009)
Gleich nach der Wende machte Andreas rüber, um in einer Tischlerei in Horneburg bei Buxtehude Geld für seine Familie zu verdienen. Seine Frau und die beiden Söhne blieben in der mecklenburgischen Heimat, 170 Kilometer entfernt. Andreas sah sie nur an den Wochenenden. Er wollte seine Lieben nachholen. „Ich hatte schon ein Häuschen in Buxtehude für uns gefunden“, sagt der 54-Jährige. Doch die Wochenendehe hielt nicht: Andreas überraschte seine Frau mit ihrem neuen Freund. Sie wollte die Scheidung.
(aus Hinz&Kunzt 201/November 2009)
Als Chris 16 Jahre alt war, zog er mit seiner Freundin zusammen und fühlte sich zum ersten Mal geliebt. Kurz darauf probierte er Hasch und war zum ersten Mal entspannt. Er stieg von einer Droge auf die nächst härtere um, konsumierte immer öfter – bis er sich schließlich täglich Heroin spritzte. Mit 21 hatte Chris zum ersten Mal Entzugserscheinungen und realisierte, dass er abhängig ist. „Da dachte ich, mein Leben ist vorbei.“
(aus Hinz&Kunzt 201/November 2009)
Blaues Seemannshemd, ausgebleichte Jeans, Parka und Elbsegler – so kennen die Menschen in Lüneburg Hinz&Kunzt-Verkäufer Gustav Diesterhöft. Ein freundlicher Mann mit blitzenden Augen und Berliner Akzent. Ein jahrelang Obdachloser, der nach dem Tod seiner Frau die dunkelsten Jahre seines Lebens durchschritt. Für eine Baumpflanzaktion hat Gustav Diesterhöft jetzt das Trinkgeld der vergangenen zwölf Monate gespendet – 500 Euro. Wir treffen den Verkäufer, der in diesen Tagen 65 wird, in seiner Wohnung im „Hospital zum Großen Heiligen Geist“, einer Stiftung, die vor mehr als 750 Jahren für Bedürftige gegründet wurde.