Ein Verbrechen, das uns schockt. In Hamburg ist ein Obdachloser erschlagen worden. Der aus Polen stammende Mann wurde am Freitagnachmittag im Stadtteil Wilstorf tot aufgefunden. Eine Obduktion soll die genaue Todesursache klären.
Vermutlich weil sie sich an einem Feuer wärmen wollte ist eine Frau in ihrem Wohnmobil verbrannt. Offensichtlich lebte sie in dem Fahrzeug, in dem sie ums Leben kam. Hinz&Kunzt befürchtet, dass viele Menschen lieber im Wohnmobil als in städtischen Einrichtungen schlafen.
Am Donnerstag eröffnet die Sozialbehörde neue Notunterkünfte für 60 Obdachlose in Jenfeld. Hier sollen insbesondere Alte, Frauen und Paare untergebracht werden. So will der Sozialsenator die anderen Notunterkünfte wie die in der Spaldingstraße entlasten.
Die Hamburger Tafel und der Lagerraumanbieter MyPlace sammeln zum zweiten Mal Weihnachtsspenden für Bedürftige. Lebensmittel und Hygieneartikel sind gefragt. Bislang läuft die Aktion „Weihnachtsfreude weitergeben“ aber noch schleppend.
Die Notunterkünfte platzen aus allen Nähten! Deswegen fordert das Diakonische Werk die schnelle Einrichtung neuer Plätze. Das ist nur die Spitze des Hamburger Wohnungsnot-Eisbergs. In unserem Online-Dossier zeigen wir, wo es noch Probleme gibt.
Das Schicksal des wohnungslosen Babys Leonie hat ganz Hamburg bewegt. Jetzt haben Mutter und Kind endlich eine eigene Wohnung gefunden. Hilfe von der zuständigen Fachstelle für Wohnungslosigkeit bekam sie dabei nicht, kritisiert ihr Sozialarbeiter.
Der Plan ist ehrgeizig, aber auch notwendig: 1000 zusätzliche Plätze für Wohnungslose und Flüchtlinge will die Innen- und Sozialbehörde kurzfristig schaffen. Das funktioniert aber nur, wenn Anwohner keinen Einspruch gegen die neuen Einrichtungen erheben.
In Hamburg heißt es zu Semesterbeginn für Studierende: Nichts geht mehr. Viele können siech die hohen Mieten nicht leisten. Für sie wurden provisorische Betten in einer Turnhalle aufgestellt.
Ein Bummel über den Adventsmarkt gehört einfach dazu. Bild: Elbfoto (Lizenz: CC BY 2.0).
Adventsmarkt im Goldbekhof
Kunsthandwerk spielt auch beim Adventswochende im Goldbekhof in Winterhude die erste Geige. Der Hof verwandelt sich am zweiten Adventswochenende in einen Weihnachtsmarkt, auf dem es besondere Unikate von Keramik bis Strickdesign zu entdecken gibt – vielleicht als Geschenke für besondere Menschen?
Noch bis 16. Dezember präsentieren im Altonaer Museum auf der Weihnachtsmesse Aussteller ihre Ware aus dem Sortiment „Kunsthandwerk und Weihnachtliches“. Am dritten Adventswochenende ist auch Hinz&Kunzt dabei, außerdem verschiedene Schmuckhändler, Puppenhersteller und Möbelverkäufer.
Altonaer Museum, Museumstraße 23, Sa, 15.12.+ So, 16.12., 10 – 18 Uhr, Eintritt 3 Euro. Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren haben freien Eintritt, www.altonaermuseum.de
Adventsmesse Koppel 66
Die Adventsmesse in der Koppel 66 in St. Georg ist längst eine Institution. Wer das Besondere sucht, wird es hier finden. Etliche Designer und Kunsthandwerker zeigen ihre Werke, die Werkstätten und Ateliers im Haus sind zugänglich. Jedes Jahr wird auch Platz für ein soziales Projekt gemacht, das sich hier vorstellen darf. Für das leibliche Wohl wird selbstverständlich auch gesorgt, an zwei Abenden gibt es Konzerte.
Koppel 66 (Nähe Lange Reihe), 7.–23.12., immer Fr – So, 11–19 Uhr, www.koppel66.de
Das Baby Leonie, das kurz nach seiner Geburt obdachlos wurde, hat vorläufig ein Zuhause. Mit ihrer Mutter Diana ist sie in einer öffentlichen Unterkunft von fördern und wohnen untergekommen. Die Geschichte zeigt, wie schlimm die Wohnungsnot geworden ist.
Hinz&Kunzt als digitales Magazin
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