Fotoprojekt : Wohnungslose hinter der Kamera

Das Foto von Sergej aus St. Petersburg ist eines der Ergebnisse des Fotoprojekts von Diakonie Hamburg und Nachtasyl St. Petersburg. Foto: Nachlezkha

Ein Fotoprojekt bringt Obdachlose aus St. Petersburg und Hamburg hinter die Kamera. Unterstützung kommt von professionelles Fotografen. Das Ergebnis: Ein ganz neuer Blick auf die Stadt.

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Menschen, die auf der Straße leben, sehen ihre Stadt mit eigenen Augen. Ihre besondere Sicht wurde jetzt im Rahmen eines gemeinsamen Fotoprojekts von Diakonie Hamburg und Nachtasyl St. Petersburg festgehalten. Vorbereitet wurden die Wohnungslosen durch „Meisterklassen“ bei professionellen Fotografen.

Im Anschluss an ihre Vorbereitung wurden die Teilnehmer:innen gebeten, die Stadt nicht wie einen gefährliches, feindliches und kaltes Umfeld anzuschauen, sondern wie einen Ort, der Freude und Inspiration geben kann – und das fotografisch festzuhalten.

Entstanden sind eindrückliche Fotos, die nun online zu finden sind. „Die Workshops waren wunderbar. Mauricio, Spitzenfotograf aus Argentinien, ist ein toller Mensch und es war fantastisch“, sagt Felix, ein Teilnehmer aus Hamburg: „Und jetzt sehen Sie mich und die Fotos in dieser Ausstellung: Amateurfotograf. Amateur kommt von dem «amare» — lieben.“

 

 

 

Autor:in
Lukas Gilbert
Lukas Gilbert
Studium der Politikwissenschaft in Hamburg, Warschau und Leipzig. Seit 2019 bei Hinz&Kunzt. Zunächst als Volontär, seit September 2021 als Redakteur.

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