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Tipp

Ausstellung – Art Déco

Fr, 4. Mai 2018 10:00 Uhr - Museum für Kunst und Gewerbe - 12/8 Euro - www.mkg-hamburg.de - Details anzeigen
Gerda Wegener

Reklame mit Stil. Zwischen Jugendstil und modernem Design verlaufen die fein geschwungenen Linien des Art Déco, wie wir es von alten Vasen, Lampen und Sofas kennen. Das Museum für Kunst und Gewerbe stellt Grafiken dieser Stilrichtung aus. Dabei kommt auch die Werbeanzeige zu ihrem Recht – stilvoll, wie sie damals war.

Tipp

Ausstellung – "Wohnen mit Weitblick"

Do, 7. Juni 2018 10:00 Uhr - Altonaer Museum - 8,50/5 Euro, bis 18 Jahre frei - www.stadtteiltourismus-osdorf.de - Details anzeigen

50 Jahre Osdorfer Born. Die einen sehen in ihr nur eine hässliche Plattenbausiedlung, für die anderen sind die Hochhäuser am Osdorfer Born seit Jahrzehnten geliebtes Zuhause. Der Ex-Fußballer und heutige Trainer André Trulsen etwa lernte hier kicken. Die Ausstellung „Wohnen mit Weitblick“ im Altonaer Museum zeigt nun die Geschichte und Sternstunden von Hamburgs erster Großwohnsiedlung. Bilder der Planungen und der ersten Bauphase Ende der 1960er-Jahre werden durch Porträts der Bewohner ergänzt. Begleitend zur Ausstellung gibt es bis in den Herbst Stadtteilrundgänge durch den Osdorfer Born – kostenlos.

Termine für die Stadtteilrundgänge unter www.stadtteiltourismus-osdorf.de

Tipp

Ausstellung – Delete

Fr, 8. Juni 2018 10:00 Uhr - Museum für Kunst & Gewerbe - Eintritt bis 17 Jahre frei, 12/8 Euro - www.mkg-hamburg.de - Details anzeigen
Foto: Hanns-Jörg Anders – Red. Stern

Bilder erzählen die Wahrheit – oder? Der Begriff „Fake News“ ist neu, doch Medien zu unterstellen, sie würden zensieren, hat Tradition. Da lohnt ein Blick auf die realen Produktionsbedingungen von (Foto-) Journalisten: Nach welchen Kriterien wählen Medien Bilder aus? Wie wird die Arbeit von Fotografen durch Herausgeber, Redakteure oder Grafiker beeinflusst? Was erscheint, was nicht? Das MKG zeigt dazu vier Reportagen, die von 1963 bis 1983 entstanden sind, und hinterfragt deren Auswahlprozess. Fotograf Thomas Hoepker etwa fährt 1963 auf Reportagereise in die USA. Kurz nach seiner Ankunft wird John F. Kennedy ermordet. Hoepker erlebt ein ohnehin widersprüchliches Land im Ausnahmezustand und dokumentiert, was er sieht. Was davon wird gedruckt?

Tipp Hinz&Kunzt

„Soziale Durchmischung“ – Lösung für soziale Probleme?

Di, 26. Juni 2018 17:30 Uhr - Haus der Patriotischen Gesellschaft - Details anzeigen

In der Reihe Hamburg! Gerechte Stadt geht es dieses Mal um das Thema „Soziale Durchmischung“. Ist sie die Lösung für soziale Probleme?

Die Forderung nach „sozialer Durchmischung“ wird in vielen Politikfeldern erhoben und mit der Erwartung verbunden, dass durch einen andere „soziale Mischung“ in Quartieren und Schulen soziale Konflikte wie Armut, Langzeitarbeitslosigkeit, Wohnungslosigkeit, ungleiche Bildungschancen und soziale Ausgrenzung gelöst werden können.

Die Argumente, die für eine „soziale Durchmischung“ vorgebracht werden, lauten etwa dass in der Stadtentwicklungs- und Quartiersentwicklung die Armut verringert wird, dass in der Wohnungspolitik „Brennpunkte“ oder „Ghettos“ vermieden werden, dass in Schulen der längere gemeinsame Schulbesuch die Bildungs- und Aufstiegschancen aller verbessert.

Aber es gibt auch Gegenargumene: Die Armut oder Erwerbslosigkeit wird nicht geringer, wenn Arme in sozial gemischten Stadtteilen wohnen; Quartiere mit einem hohen Anteil an Einwanderern sind keine „Ghettos“, sondern erleichtern das Ankommen. Die Benachteiligung bei Bildung und Aufstieg hängt von der sozialen Herkunft ab, nicht davon, mit wem man lernt.

Fragen, die in der Veranstaltung gestellt werden:
– Was ist mit „sozialer Mischung“ überhaupt gemeint? Wem nützt sie und wem nicht?
– Können soziale Probleme durch eine andere soziale Mischung gelöst werden oder nicht?

Es diskutieren:
Prof. Dr. Jan Wehrheim, Universität Duisburg-Essen
Dr. Norbert Gestring, Universität Oldenburg
Dr. Gerd Kuhn, Universität Stuttgart
Prof (i.R.) Dr. Ursula Neumann, Universität Hamburg
Dr. Andrea Lange-Vester, Hochschule Hannover
Moderation: Burkhard Plemper, Journalist