Fast 1000 Obdachlose nutzen Winternotprogramm
In den Notunterkünften wird der Platz knapp. Fast 1000 Obdachlose verbrachten am Wochenende die Nächte im Winternotprogramm. Insgesamt bietet die Stadt derzeit 1040 Schlafplätze an.
In den Notunterkünften wird der Platz knapp. Fast 1000 Obdachlose verbrachten am Wochenende die Nächte im Winternotprogramm. Insgesamt bietet die Stadt derzeit 1040 Schlafplätze an.
Das Winternotprogramm bleibt auch weiterhin tagsüber geschlossen. Einen Antrag der Linken zur Öffnung ließ die Bürgerschaft abblitzen. Dabei sind die Argumente der Gegner in unserem Faktencheck längst widerlegt.
Das Winternotprogramm kann nicht ganztägig geöffnet werden, sagt die Sozialbehörde. Unser Faktencheck zeigt: Stimmt nicht! Das haben wir juristisch prüfen lassen.
Hunderte Hamburger im Winternotprogramm werden jeden Morgen zurück auf die Straße geschickt. Für die Obdachlosen gäbe es ja die Tagesaufenthaltsstätten, so die Sozialbehörde. Doch: Dort fehlt es an Platz, Zeit und warmem Essen.
Sozialsenatorin Leonhard beharrt trotz Regen und Sturm weiterhin darauf, das Winternotprogramm tagsüber geschlossen zu halten. Die Obachlosen müssen jeden Morgen um 9 Uhr wieder auf die Straße. Wir haben zwei von ihnen gefragt, wie sich das anfühlt.
„Obdachlos in Hamburg – Zwischenstation Winternotprogramm?“ – so heißt eine Ausstellung unter freiem Himmel, die noch bis zum 6. November auf dem Gerhard-Hauptmann-Platz zu sehen ist.
Über 2000 Obdachlose gibt es schätzungsweise in Hamburg. Wer sind die Menschen, die in unserer Stadt unter Brücken leben? Die Fotografin Lena Maja Wöhler hat einige von ihnen getroffen. Heute im Porträt: Viktoria (17), die unter der Oberhafenbrücke Platte macht.
Der mit 400 Personen größte Standort des Winternotprogramms entsteht derzeit im Münzviertel. Auf einer Pressekonferenz kritisierten die Initiativen vor Ort, dass der Senat sie erneut vor vollendete Tatsachen stellt.
Wer sind die Menschen, die in unserer Stadt unter Brücken leben? Die Fotografin Lena Maja Wöhler hat einige von ihnen getroffen. Heute im Porträt: Bernah (70) aus Polen, der unter der Kennedybrücke lebt.
Die Standorte für das Winternotprogramm 2015/16 stehen fest: Auf dem Schulhof neben dem KoZe sollen 400 Schlafplätze in Wohncontainern entstehen. Im Ex-„Gala“-Verlagshaus am Michel werden 350 Plätze eingerichtet.