Ein öffentlicher Tod

Hinz&Kunzt-Verkäufer Motte starb, wie er gelebt hat: mitten in der Innenstadt, unter den Augen Tausender Passanten – denen es schwer fiel hinzuschauen

(aus Hinz&Kunzt 177/November 2007)

Vergangenen Monat starb Hinz&Kunzt-Verkäufer Manfred Bödner an seinem Stammplatz in der Innenstadt. Für Freunde war kaum zu ertragen, dass sich der 58-Jährige, den alle Motte nannten, nicht helfen lassen wollte.

Sommerkleiderspender gesucht!

Schuhspende

Viel trinken, mittags im Schatten aufhalten, luftige Kleidung tragen – anders sind die hohen Temperaturen zur Zeit kaum auszuhalten. Auch die Hinz&Künztler schwitzen und wünschen sich passende Klamotten. Aber: Unsere kleine Kleiderkammer ist leer und braucht dringend Nachschub.

Diese Woche …

der Hinz&Kunzt-Sozialarbeiter-Videoblog

Titel_vlog Stephan Karrenbauer, 47 Jahre alt, ist Sozialarbeiter bei Hinz&Kunzt seit 1995. Er berät und unterstützt die Verkäufer von Hinz&Kunzt bei Problemen mit Behörden, der Wohnungssuche, wenn sie Schulden haben oder einsam sind.

Obdachlose im Winter

Es ist kalt: Mindestens 14 obdachlose Männer sind in diesem Winter in Deutschland schon erfroren, einer davon in Hamburg. Denn auch hier schlafen etliche bei Minusgraden draußen – wie die Hinz&Künztler Klaus und Klaus.

(aus Hinz&Kunzt 204/Februar 2010)

Die tiefschwarze Nacht weicht einem Dunkel- und dann einem Himmelblau, der unberührte Schnee glitzert. Am frühen Morgen ist es wunderschön an der Alster – und bitterkalt. Atemberaubend.

Hilft viel, braucht wenig Platz: Eine Box zum Überwintern

Das Diakonische Werk sucht Kirchengemeinden, die in der kalten Jahreszeit Wohncontainer für Obdachlose bereitstellen.
(aus Hinz&Kunzt 207/Mai 2010)

Heiß begehrt: Die 87 Schlafplätze in Wohncontainern, die es im vergangenen Winter im Hamburger Notprogramm für Obdachlose gab, waren ruck, zuck besetzt. Kein Wunder: Sie bieten nicht nur eine trockene und warme Bleibe in den kältesten sechs Monaten des Jahres, sondern auch eine Chance, sich ein wenig zu erholen und neue Kraft zu sammeln.

Uwes Traum vom Nachtcafé

Er ist obdachlos und drogenabhängig, aber seit der ehemalige Hinz&Künztler Uwe den Studenten Ole kennengelernt hat, ist Bewegung in sein Leben gekommen

(aus Hinz&Kunzt 193/März 2009)

Sie sind ein Team, wie es wohl unterschiedlicher nicht sein könnte: Uwe ist 44 Jahre alt und wohnungslos, Ole Seidenberg hingegen studiert Soziologie, ist Mitte 20. Doch seit wenigen Wochen haben die beiden eines gemeinsam. Es ist ein Traum, der in Erfüllung gehen soll – Uwes Traum, der nun auch zu Oles geworden ist.

Obdachlos in Hamburg

Mindestens 1029 Menschen leben in Hamburg auf der Straße – ganz öffentlich. Dabei wünschen sich die meisten nichts mehr als ein bisschen Privatsphäre. Das ergaben zwei Studien: Die eine hat die Stadt in Auftrag gegeben, die andere Hinz&Kunzt. Welche Fragen noch beantwortet wurden und welche Schlussfolgerungen zu ziehen sind, lesen Sie auf den nächsten Seiten.
(aus Hinz&Kunzt 199/September 2009)

Große Liebe

Ein Hund macht es für viele Hinz&Kunzt-Verkäufer noch schwieriger, eine Unterkunft zu finden. Aber auf das Tier zu verzichten kommt für kaum jemanden infrage

(aus Hinz&Kunzt 179/Januar 2008)

Auf Gerrits schwarzer Vliesjacke haften unzählige weiße Fussel. Fellhaare von seiner Huskyhündin Nic. Seit Jahren sind beide unzertrennlich. An Hinz&Kunzt-Verkäufer Gerrit lässt sich besonders gut erklären, warum ein Obdachloser einen Hund braucht: „Ohne Nic wäre ich längst tot.“