Tippelbruder in der Nazizeit
„Landstreicher“ wie der Hamburger Fritz Eichler lebten gefährlich im „Dritten Reich“. Seine Geschichte erschien im Juni 1994 in Hinz&Kunzt zum ersten Mal.
(aus Hinz&Kunzt 186/August 2008)
(aus Hinz&Kunzt 186/August 2008)
Kinderbücher zum Thema Obdachlosigkeit sind rar. Autorin Kisten Boie und Illustratorin Jutta Bauer haben sich für Hinz&Kunzt an den Schreibtisch gesetzt
(aus Hinz&Kunzt 190/Dezember 2008)
(aus Hinz&Kunzt 168/Februar 2007, Jugendausgabe)
Jessy ist 17, seit fünf Jahren Punk: Ihre Haare hat sie selbst gefärbt, die alte Jeans mit Kugelschreiber bekritzelt, an den Schuhen klirren kleine Glöckchen bei jedem Schritt. Um den Hals trägt sie eine Kette mit einem kleinen Totenkopf – ein Geschenk von ihrem Freund Keisake aus Tokio. Sie hat ihn in einem Internetchat kennengelernt, als sie noch aufs Gymnasium ging und davon träumte, irgendwann mal Japanologie zu studieren. Als ihr Leben noch in geordneteren Bahnen verlief.
(aus Hinz&Kunzt 169/März 2007)
Hysterie in der City: Das Bezirksamt macht Jagd auf osteuropäische Bettler, das Abendblatt wittert organisierte Kriminalität. Leiden müssen darunter auch unbeteiligte Obdachlose
(aus Hinz&Kunzt 175/September 2007)
Wir hätten ihn auch in seiner Wohnung treffen können. Aber Günter Heckler ist das noch nicht recht. „Mein Schlafzimmer sieht toll aus, aber in meinem Wohnzimmer fehlen mir noch viele Möbel.“ 17 Jahre obdachlos – da ist es ein großer Schritt, Besuch in der eigenen Wohnung zu empfangen. Deswegen erzählt er seine Geschichte vor dem Harburger Bahnhof – seinem Lieblingsplatz.
(aus Hinz&Kunzt 170/April 2007)
Kurz vor Weihnachten 2006 bauten der Schauspieler Augustin Legrand (31) und seine Brüder Jean-Baptiste (30) und Joseph (21) mitten in Paris 200 rote Iglu-Zelte auf – als Notunterkunft für Obdachlose. So machten sie das Leid der französischen Wohnungslosen sichtbar. Die Kampagne wurde zum Medienereignis. Inzwischen beschloss die Nationalversammlung, ein einklagbares Recht auf Wohnraum einzuführen. Damit haben die „Kinder von Don Quijote“ erreicht, was allen sozialen Initiativen Frankreichs seit Jahrzehnten unmöglich schien. Hinz&Kunzt hat Legrand nach den Gründen des Erfolgs gefragt.
(aus Hinz&Kunzt 176/Oktober 2007)
Eine Brücke irgendwo in Hamburg: Nacht für Nacht schlafen hier zwölf Menschen im Freien. Gegen die Probleme auf der Straße halten sie als Gruppe zusammen. Manche haben sogar einen festen Job, doch eine Wohnung finden sie nicht. Hinz&Kunzt hat die Gruppe auf ihrer Platte besucht, deren Ort geheim bleiben muss, um die Obdachlosen zu schützen.
(aus Hinz&Kunzt 157/März 2006)
In Neugraben und Öjendorf starben zwei Obdachlose – SPD und GAL fordern Korrekturen am Winternotprogramm
30. Januar, auf der Freifläche nördlich des S-Bahnhofs Neugraben. Eine Frau, die mit ihrem Hund spazieren geht, will nach einem Obdachlosen schauen, der dort seit einiger Zeit zeltet. Aber er lebt nicht mehr.
(aus Hinz&Kunzt 162/August 2006)
Für eine vierteilige Artikelserie kleidete die BILD-Zeitung Obdachlose neu ein. Beeindruckende Vorher-Nachher- Fotos zeigen, wie sich ein Mensch durch Kleidung verändert. Aber wie fühlt es sich für die Obdachlosen an, für einen Tag in Schale geworfen zu sein?
(aus Hinz&Kunzt 152/Oktober 2005)
Pattrick gibt sich hart. „Zeckenbisse brennt man am besten mit der Zigarette weg“, erklärt er und zeigt ein paar kreisrunde Brandnarben auf dem Arm.