Albert B., 64, obdachlos, erfroren in Altenwerder

„Er war doch ein Mensch, oder?“– Am Neujahrsmorgen wurde in Altenwerder ein Obdachloser tot aufgefunden.Albert B. erfror dort in einem Gebüsch. Doch wer war der Mann, von dem die Polizei nicht mehr verrät als Vorname und Alter? Eine Spurensuche

(aus Hinz&Kunzt 216/Februar 2011)

Baut endlich Wohnungen!

Bis zu 750 Menschen mussten Mitte April zurück auf die Straße, weil es keine Wohnungen für sie gibt. Die Wohlfahrtsverbände fordern bessere Hilfen für Obdachlose. Neben Wohnraum fehle es vor allem an kleineren Unterkünften und Einzelzimmern. Der Senat findet seine Hilfsangebote hingegen ziemlich gut.

(aus Hinz&Kunzt 207/Mai 2010)

Freiheit, Gleichheit, Obdachlosigkeit

Paris 2006: Augustin Legrand und Hunderte Obdachlose protestieren gegen das Leid von Menschen, die auf der Straße leben. Beim Filmfestival „über Mut“ läuft jetzt in
Hamburg ein Film, der ihren Protest dokumentiert. Hanning Voigts hat mit Augustin Legrand telefoniert und ihn gefragt, wie die Situation heute aussieht.

(aus Hinz&Kunzt 213/November 2010)

Bitte recht blutig!

Warum passen die Eishockeyprofis der Freezers und Hinz&Kunzt gut zusammen? Weil das Spiel hart ist – und das Leben auch. Unter diesem Motto gingen im Dezember 2010 gemeinsame Plakatkampagne und Sponsoringaktion an den Start. Schon beim Fototermin ging es richtig zur Sache.

(aus Hinz&Kunzt 215/Januar 2011)

Zimmer mit Aussicht

Einige Hamburger konnten es nicht mehr ertragen, dass so viele Obdachlose draußen schlafen und spendeten uns Geld. Seit Anfang Dezember haben wir jetzt ein eigenes kleines Winternotprogramm.

(aus Hinz&Kunzt 215/Januar 2011)

Eine unterirdische Nacht

Hals über Kopf hat der Senat Anfang Dezember weitere Notschlafplätze für Obdachlose bereitgestellt – in einem Weltkriegsbunker. Für Hinz&Kunzt-Volontär Hanning Voigts war klar: Um ein Bild von den Zuständen vor Ort zu bekommen, musste er dort übernachten.

(aus Hinz&Kunzt 215/Januar 2011)

„Ich will nur helfen, damit niemand erfrieren muss“

Für Rita und Uwe Bernzen gehört soziales Engagement zum Leben dazu. Aber im Gegensatz zu anderen helfen sie direkt vor ihrer Haustür: Schon zum dritten Mal kümmern sie sich um einen Wohncontainer, in dem Obdachlose überwintern können.

(aus Hinz&Kunzt 212/Oktober 2010)

„Man fühlt sich eklig, ausgenutzt, schmutzig“

Obdachlosigkeit bei Frauen ist oft unsichtbar. Die Betroffenen kommen bei Freunden und Bekannten unter – oder im Bett irgendeines Mannes. Geschichten von Frauen ohne Wohnung sind Geschichten von Ausbeutung, Scham und Einsamkeit.