Behörde verlängert Öffnungszeiten für Winternotprogramm
Das städtische Winternotprogramm hat seit gestern länger geöffnet und schließt vormittags nun erst um 10 Uhr. Expert*innen gehen solche Schritte nicht weit genug.
Das städtische Winternotprogramm hat seit gestern länger geöffnet und schließt vormittags nun erst um 10 Uhr. Expert*innen gehen solche Schritte nicht weit genug.
In den vergangenen Wochen sind deutlich mehr Menschen auf der Straße gestorben, als bislang bekannt war – allein acht seit Dezember. Die Rufe nach einer Öffnung von Hotels für Obdachlose werden lauter.
Nach dem Tod von fünf Menschen auf Hamburgs Straßen innerhalb weniger Tage mehren sich Stimmen, die eine Hotelunterbringung für Obdachlose fordern. Die Opposition will zudem eine Sondersitzung des Sozialausschusses der Bürgerschaft einberufen.
Am heutigen Freitag wurde ein Obdachloser tot auf der Reeperbahn aufgefunden. Er ist bereits der fünfte Obdachlose, der seit Silvester auf Hamburgs Straßen gestorben ist.
Um weitere Tote auf Hamburgs Straßen zu verhindern, fordert die Linksfraktion den Senat zum Handeln auf. Noch in dieser Woche solle dieser Hotelzimmer für Obdachlose anmieten.
Zusätzlich 150 Wohnungen für Obdachlose und andere Menschen in Not stünden in Hamburg pro Jahr zur Verfügung, wenn der Senat die sogenannten Freistellungsgebiete aufhebt. Offenbar zieht er das jetzt in Erwägung.
Die Zahl der Umwandlungen von Miet- in Eigentumswohnungen in Hamburg steigt an. Allein in den vermeintlich besonders geschützten Gebieten genehmigten die Ämter 2019 die Umwandlung von 325 Wohnungen. Die Linke fordert einen sofortigen Stopp.
Die Zahl der Baugenehmigungen in Hamburg ist im Vergleich zum Vorjahr deutlich zurückgegangen. Das ergibt sich aus der Senatsantwort auf eine Bürgerschaftsanfrage der CDU. Die Oppositionspartei fordert schnellere Genehmigungsverfahren und vereinfachte Anforderungen an Neubauten.
In Hamburg ist erneut eine Obdachlose auf der Straße gestorben. Passanten entdeckten die Leiche am Mittwoch im Alten Elbpark.
Zum kommenden Jahr erhöht der HVV erneut seine Preise. Der Sozialverband Deutschland beklagt jetzt, dass durch die neue Preisgestaltung arme Menschen diskriminiert werden.