68,5 Millionen Menschen auf der Flucht
Während die Zahl der Flüchtlinge weltweit steigt, ist die Zahl der Menschen, die in Deutschland Schutz suchen, erneut gesunken, meldet das UN-Flüchtlingshilfswerk. Türkei nimmt am meisten Geflüchtete auf.
Während die Zahl der Flüchtlinge weltweit steigt, ist die Zahl der Menschen, die in Deutschland Schutz suchen, erneut gesunken, meldet das UN-Flüchtlingshilfswerk. Türkei nimmt am meisten Geflüchtete auf.
Wieso werden Wohnungslose nicht in Flüchtlingsunterkünften untergebracht? Die Antwort auf diese oft gestellte Frage ist: Werden sie in Hamburg schon, es könnten aber mehr sein. Dass das nicht gelingt, liegt auch an Protesten aus der Nachbarschaft.
Sachlich berichtete Reporter Christian Unger vor Ort in Idomeni an der griechisch-mazedonischen Grenze über die Fluchtkrise. Nur was tun, wenn einem daheim eine SMS eines verzweifelten Flüchtlings erreicht mit der Frage: „Was sollen wir tun?“
Weil im „besonders schützenswerten“ Wohngebiet Harvestehude keine Unterkunft für 220 Flüchtlinge entstehen darf, will das Bezirksamt nun den Bebauungsplan ändern lassen.
Ist Harvestehude zu schön für Flüchtlinge? Ein paar besondere Anwohner pochen auf ihr „besonders schützenswertes Wohngebiet“. Dabei herrscht in Hamburg Platzmangel – jedenfalls an Land. In das ehemalige Hotelschiff „Transit“ sind jetzt die ersten 46 Flüchtlinge eingezogen.
Das Verwaltungsgericht Hamburg hat einen vorläufigen Baustopp für die geplante Flüchtlingsunterkunft an der Sophienterrasse verhängt. Der geltende Bebauungsplan erlaube eine Anlage im geplanten Umfang nicht. Das Bezirksamt kündigte Beschwerde an.
Immer mehr Menschen aus den Krisengebieten dieser Welt suchen Schutz in Hamburg. Besonders schwierig ist die Situation für jugendliche Flüchtlinge. Ein Gespräch mit Anne Harms von der Beratungsstelle Fluchtpunkt.
In Hamburg setzen sich Lampedusa-Flüchtlinge mit einem Fotoprojekt für eine Arbeitserlaubnis ein. Und in Neu Wulmstorf erkämpfen sich Rumänen erfolgreich bessere Arbeitsbedingungen in einer Wurstfabrik. Unser Wochenrückblick rund um den Broterwerb.
Die geplante Flüchtlingsunterkunft in Harvestehude sorgt weiter für Gesprächsstoff: Ist die Nachbarschaft wirklich „gespalten“? Heidrun Petersen-Römer von der Flüchtlingsinitiative Harvestehude sagt: „Nein, wir bekommen viel Zuspruch.“