Lieferdienste auf der Straße
Gegen schlechte Bezahlung und Überwachung per App: In Hamburg rufen die Basisgewerkschaften FAU und IWW zu Protesten beim Lieferdienst „Gorillas“ auf.
Gegen schlechte Bezahlung und Überwachung per App: In Hamburg rufen die Basisgewerkschaften FAU und IWW zu Protesten beim Lieferdienst „Gorillas“ auf.
Ob Lieferando, Gorillas oder lokales Start-up – Lieferdienste gehören zu den Coronagewinnern. Was bedeutet das für ihre Beschäftigten?
Auf Initiative von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) hat die Bundesregierung heute einen Gesetzentwurf zum Verbot von Werkverträgen in der Fleischindustrie beschlossen. Grund sind massenhafte Corona-Ausbrüche bei Schlachtbetrieben.
Der gesetzliche Mindestlohn steigt bis 2022 in vier Schritten auf 10,45 Euro. Darauf hat sich die Mindestlohnkommission heute geeinigt. Sozialverbänden reicht das nicht.
Bundesarbeitsminister Heil (SPD) hat schärfere Regeln für die Fleischindustrie angekündigt. So will die Regierung den Einsatz von Werkvertragsbeschäftigten verbieten. Auslöser der Gesetzesinitiative sind Corona-Ausbrüche in mehreren Schlachthöfen.
Die BrotRetter ziehen um: Gutes von Gestern gibt es künftig am Rothenburgsorter Marktplatz zu kaufen. Das Kooperationsprojekt von Bäckerei Junge und Hinz&Kunzt feiert heute Eröffnung der neuen Filiale.
Die Europäische Kommission hat eine Initiative für einen EU-weiten Mindestlohn vorgestellt. Der soll sich am mittleren Einkommen der jeweiligen Mitgliedsstaaten orientieren. Am deutschen Mindestlohn hat die Kommission Kritik.
Der Zoll hat zu Saisonbeginn Betriebe auf einem Hamburger Weihnachtsmarkt kontrolliert – und in jedem fünften Fall Hinweise auf Mindestlohnverstöße gefunden. Es gibt aber auch Ermittlungen gegen Arbeitnehmer.
Erneut haben am Donnerstag Mitarbeiter mehrerer Behörden Wanderarbeiter-Unterkünfte aufgesucht und Bewohner befragt. Der Verdacht: Überbelegung, Mietwucher und Ausbeutung. Die Aktionen richten sich nicht gegen die Opfer, beteuert die Sozialbehörde.
Enttäuschendes Ende eines jahrelangen Kampfes: Zwei rumänische Wanderarbeiter sind endgültig mit dem Versuch gescheitert, mehrere Tausend Euro Lohn einzuklagen. Ein Subunternehmer hatte sie auf einer Berliner Baustelle betrogen.