Kurt-Schumacher-Allee : Tempo-30-Zone vor dem Drob Inn

Am 11. Mai 2016 verunglückte auf der Kurt-Schumacher-Allee vor der Drogeneinrichtung Drob Inn ein Besucher tödlich. Foto: JOF

In der Kurt-Schumacher-Allee dürfen Autofahrer vor der Drogenberatungsstelle Drob Inn ab sofort nicht mehr schneller als Tempo 30 fahren. In der Vergangenheit war es zu zahlreichen Verkehrsunfällen mit Fußgängern gekommen.

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In der Vergangenheit wurde zwar extra die Fußgängerführung zwischen Münzstraße und Kreuzweg auf der Kurt-Schumacher-Allee verändert und die Ampelanlage in der Nähe des Drob Inn versetzt. Laut Polizeipressestelle ist die Zahl der Verkehrsunfälle in der Kurt-Schumacher-Allee mit Schwerverletzten allerdings unvermindert hoch. Offenbar laufen Drogenkonsumenten ohne auf den Verkehr zu achten weiterhin an anderer Stelle über die Hauptverkehrsstraße.

Zwischen den Jahren 2014 und 2016 gab es auf der Strecke insgesamt 16 Verkehrsunfälle mit Fußgängern. Auch in diesem Jahr kam es bereits vier Mal zu einem Zusammenprall zwischen Fußgängern und Autos. Am 11. Mai verunglückte dabei ein Besucher der Drogeneinrichtung tödlich.

Von dem neuen Tempolimit erhofft sich die Unfallkommission, dass die Gefahren vor dem Drob Inn endlich minimiert werden. Die Tempo-30-Strecke gilt zunächst für drei Jahre.

 

Über den Autor
Jonas Füllner
Studium der Germanistik und Sozialwissenschaft an der Universität Hamburg. Seit 2013 bei Hinz&Kunzt - erst als Volontär und inzwischen als angestellter Redakteur.

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