Kundgebung : Solidarität mit Paris zeigen

Für Mittwoch ruft ein breites zivilgesellschaftliches Bündnis in Hamburg zur Solidaritätskundgebung für Paris auf. Das Motto: „Nous sommes Paris. Vereint dem Terror entgegen stellen, Freiheit und Demokratie verteidigen.“

Die Zeichnung von wurde zum Symbol nach den Anschläge von Paris
Die Zeichnung von Jean Julien wurde zum Symbol nach den Anschlägen von Paris. Er sagt: „Es ist ein Zeichen, das alle teilen können, um ihre Unterstützung und Solidarität zu zeigen.“

„Wir werden gemeinsam mit hoffentlich vielen Hamburgerinnen und Hamburgern ein starkes Zeichen setzen gegen den Terror, gegen den Hass“, sagte SPD-Fraktionschef Andreas Dressel. Nach den Terroranschlägen in Paris rufen daher alle Bürgerschaftsfraktionen (mit Ausnahme der AfD), viele Religionsgemeinschaften und Hamburger Institutionen zu einer gemeinsamen Kundgebung am Mittwoch auf.

Das Motto: „Nous sommes Paris. Vereint dem Terror entgegen stellen. Freiheit und Demokratie verteidigen.“ Dressel: „Wir wollen gemeinsam eine Botschaft senden für ein friedliches, vielfältiges und weltoffenes Miteinander.“

Die Solidarität müsse sich dabei auch auf die Flüchtlinge erstrecken, „die vor dem Terror des so genannten Islamischen Staates nach Europa fliehen“, so Cansu Özdemir, Fraktionsvorsitzende der Linken.

Landespastor und Hinz&Kunzt-Herausgeber Dirk Ahrens hofft auf viele Teilnehmer bei der Kundgebung: „Wir rufen alle Hamburgerinnen und Hamburger auf, zu kommen.“

Text: SIM
Foto: Jean Julien via Facebook

Solidaritäts-Kundgebung, Mittwoch, 18. November um 16 Uhr auf dem Domplatz/Speersort

Zur Kundgebung rufen u.a. auf:
Bürgerschaftspräsidentin Carola Veit, Bischöfin Kirsten Fehrs (Nordkirche), Französischer Generalkonsul Serge Lavroff, SPD-Bürgerschaftsfraktion, CDU-Bürgerschaftsfraktion, GRÜNE Bürgerschaftsfraktion, Bürgerschaftsfraktion DIE LINKE, FDP-Bürgerschaftsfraktion, Paritätischer Wohlfahrtsverband Hamburg e.V., Akademie der Weltreligionen (Universität Hamburg), Schura Rat der islamischen Gemeinschaften in Hamburg e.V., Alevitische Gemeinde Deutschland – Hamburg, DGB Hamburg, Freiwilligenbörse Hamburg FBH (Bürger-helfen-Bürgern e.V. Hamburg), AWO Landesverband Hamburg, Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen Hamburgs, ver.di Hamburg, Kulturverein Gewerkschaftshaus, Maritimes Zentrum Elbinseln, Hamburger Kunsthalle, MZH MediationsZentraleHamburg e.V., IMKA Institut für Mediation, ÖRA Öffentliche Rechtsauskunft- und Vergleichsstelle, ASB Hamburg, SBB Kompetenz gGmbH, Patriotische Gesellschaft von 1765 e. V., Stiftung Kulturpalast Hamburg, TGH Türkische Gemeinde Hamburg und Umgebung e.V., IG Metall Küste, dbb hamburg – beamtenbund und tarifunion, Hamburger Sportbund, Sozialverband Deutschland, SoVD Landesverband Hamburg, Caritasverband für das Erzbistum Hamburg e.V., Stadtkultur Hamburg e.V., Hamburger Volkshochschule, Islamische Religionsgemeinschaft DITIB Hamburg und Schleswig-Holstein e.V., Komkar Hamburg, Deutsch-Französische Gesellschaft Cluny e.V. Hamburg.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

1 Kommentar zu “Solidarität mit Paris zeigen

  1. Finde ich grundsätzlich eine gute Idee, aber gab es auch Kundgebungen als in Syrien die Bomben hochgingen? Hat man dort auch zu großer Solidarität aufgerufen? Oder war es da egal weil Syrien ja so weit weg ist und ohne hin nicht in Europa. Was soll uns schon passieren, wenn dort ein „Konflikt“ herrscht? Oder was ist mit den Anschlägen in Beirut? Sind die weniger Brutal als die in Paris und deshalb nicht so ganz kundgebungsgerecht?
    Alle Menschen verdienen es in frieden und ohne angst leben zu müssen, daher verstehe ich nicht warum die Ereignisse in Paris über die in Syrien gestellt werden.

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