Jahrhundertfrau Helma Steinbach

„Ausgeprägtes Selbstbewusstsein“

Helma Steinbach stritt zeitlebens für die Rechte von Arbeiter:innen. Foto: gemeinfrei
Helma Steinbach stritt zeitlebens für die Rechte von Arbeiter:innen. Foto: gemeinfrei
Helma Steinbach stritt zeitlebens für die Rechte von Arbeiter:innen. Foto: gemeinfrei

Porträtserie: Frank Kürschner-Pelkmann über das Leben der Gewerkschafterin Helma Steinbach.

„Sozialdemokratin, die bei jeder wichtigen Versammlung anzutreffen war, von der Politischen Polizei genau beobachtet.“ Das schreibt Kirsten Haake in der Einleitung ihrer Biografie über Helma Steinbach und fügt hinzu: „Helma Steinbach zählte zu den außer-gewöhnlichsten Frauen der Arbeiterbewegung im Kaiserreich.“

Franziska Wilhelmine Steiner, genannt Helma, wurde 1847 als Kind einer kleinbürgerlichen Hamburger Familie geboren. Nach der Schule fand sie eine Anstellung als Plätterin (Büglerin). Im November 1872 heiratete sie den Architekten Georg Steinbach, aber schon nach drei Monaten war die Ehe gescheitert. Der Ehemann blieb Alimentezahlungen schuldig. Ein Gericht erklärte Helma Steinbach ohne Begründung für allein schuldig. Sie verlor jeden Unterhaltsanspruch und nahm eine schlecht bezahlte Stellung als Schneiderin an.


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Jemand geht mit einem Taststock an einem Leitstreifen entlang, darüber die Zeile "Hamburg behindert"

Hamburg behindert

Moin! Haben Sie auch den Eindruck, dass Hamburg immer barrierefreier wird? Beispiel U-Bahn-Haltestellen: 2012 waren nur 36 barrierefrei, heute sind es 89 von 93! Schön und gut, findet der Behinderungsforscher Siegfried Saerberg. In unserem Interview fragt er aber: Wieso passiert nicht noch viel mehr? Außerdem lesen Sie in unserem Schwerpunkt Barrierefreiheit, wie genau Leitstreifen für […]

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Autor:in
Frank Kürschner-Pelkmann
Frank Kürschner-Pelkmann
Frank Kürschner-Pelkmann ist Journalist und Buchautor. Zum Weiterlesen: „Entdeckungs­reise durch die Hamburger Geschichte – 240 Porträts aus 12 Jahrhunderten“ von Frank Kürschner-Pelkmann, Tredition Verlag, 38 Euro

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