hella hamburg halbmarathon

Bestens gelaufen

Gemeinsam am Start für Hinz&Kunzt: die Laufgruppe der Firma „MF Gabelstapler“. Foto: Mauricio Bustamante
Gemeinsam am Start für Hinz&Kunzt: die Laufgruppe der Firma „MF Gabelstapler“. Foto: Mauricio Bustamante
Gemeinsam am Start für Hinz&Kunzt: die Laufgruppe der Firma „MF Gabelstapler“. Foto: Mauricio Bustamante

Beim „hella hamburg halbmarathon“ geht eine Laufgruppe in Hinz&Kunzt-Trikots an den Start. Die Idee dazu hatte Alexander Frass, Chef einer Gabelstaplerfirma aus Henstedt-Ulzburg.

Am Ende fällt Alexander Frass noch etwas ein: Wenn unter den Leser:innen dieses Artikels Menschen wären, die Lust hätten, diese gute Sache laufend oder als Zuschauende am Straßenrand zu unterstützen, dann könnten die sich gerne bei ihm melden – und ebenfalls Teil der Whatsapp-Gruppe „Hinz&Kunzt Charity Run“ werden. „Wir wollen ja den Community-Gedanken leben und vor allem die Sichtbarkeit für ihr Projekt stärken. Bei uns ist deshalb jeder willkommen, der gern mitmachen möchte.“

Seit drei Jahren ist Hinz&Kunzt nun Partner des „hella halbmarathon“, bei dem am 28. Juni sagenhafte 24.000 Läufer:innen auf den Stadtkurs durch Hamburg gehen werden. Wer genau hinschaut, wird auch einige Teilnehmende in einem besonderen Trikot entdecken: Auf der Vorderseite prangt neben dem Logo des Halbmarathons der Schriftzug „Hinz&Kunzt“ und das Motto „Runners for Charity“, auf der Rückseite der Spruch „Niemand kennt Hamburgs Straßen besser“. Gehalten ist der schnieke Dress in Schwarz und dem Hinz&Kunzt-typischen Magenta, auf dem Ärmel findet sich ein kleines Logo: „Supported by MF Gabelstapler“. Und da kommt Alexander Frass ins Spiel.

Frass, Geschäftsführer der Firma MF Gabelstapler in Henstedt-Ulzburg und vom Typ her sympathisch-dynamischer Macher, ist seit einigen Jahren Mitglied im Hinz&Kunzt-Freundeskreis. Als dort im vergangenen Herbst im Newsletter Ideen für Aktionen rund um den Halbmarathon gesucht wurden, griff er kurzerhand zum Telefon. Der 44-Jährige war selbst lange begeisterter Rennradfahrer. Nach einer Verletzung sattelte er aber für einen neuen sportlichen Reiz auf Joggen um. Ziel: Ein Mal im Leben einen Marathon laufen – diesen Traum erfüllte er sich im Herbst 2025 in Lübeck. Eigentlich sollte das Höhepunkt und Ende seiner Läuferkarriere sein – doch dann kam der Anruf bei Hinz&Kunzt.

Gemeinsam wurde die Idee geboren, beim Halbmarathon 2026 Läufer:innen im Hinz&Kunzt-Trikot auf die Strecke zu schicken und zusätzlich Spenden zu sammeln (siehe Infokasten). Sein Kollege Bendix Sperber, 30, aus dem MF-Vertrieb designte den Laufdress, in Firma und Freundeskreis wurde für die Teilnahme am Event geworben – niedrigschwellig, jede:r im eigenen Tempo, nur kein Stress. Um die zehn Läufer:innen fanden sich so, die am 28. Juni im Hinz&Kunzt-Shirt auf die Strecke gehen. Und das Trikot zu entdecken wird nun doch leichter als gedacht: Lars Wulff, 54, ebenfalls Mitglied der Whatsapp-Gruppe, wird es nämlich auch tragen, und zwar an der Spitze des gesamten Feldes – als Fahrer des sogenannten Führungsfahrrads.

Artikel aus der Ausgabe:
Titelbild von Hinz&Kunzt mit einem nackten Mann am Strand, der ein Surfbrett unter dem Arm trägt. Titelzeile: Wann ist ein Mann eine Mann?

Wann ist ein Mann ein Mann?

Wie Robert Lindemann sich gegen Sexismus im Netz wehrt, was Menschen zum Mann macht und wie Gewalttäter therapiert werden. Außerdem: Okan Taşköprü über den NSU-Mord an seinem Onkel Süleyman und das Kurioseste aus 400 Ausgaben Hinz&Kunzt.

Ausgabe ansehen
Autor:in
Jochen Harberg
Jochen Harberg

Weitere Artikel zum Thema