Gaumenschmauß : Die KunztKüche ist eröffnet!

Auch Hinz&Künztler Thomas packt mit an. Er will unbedingt besser kochen lernen. Foto: Dmitrij Leltschuk

Direkt zum Auftakt ein voller Erfolg: Nach dem ersten Abend in der KunztKüche waren Gäste, Veranstalter und Köche hochzufrieden. Auf die nächsten 24!

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„Der erste Abend war total super!“, schwärmt Hinz&Kunzt-Restaurantleiterin Sybille Arendt nach der Premiere der KunztKüche in der Weidenallee. Anlässlich des 25. Geburtstags von Hinz&Kunzt kochen an 25 Tagen im April 25 Hamburger Köche gemeinsam mit Hinz&Künztlern in der Cook Up Cullinary Gallery von Lutz Bornhöft.

Den Anfang machte am 4. April Fabian Ehrich vom FuH (Fein und Heimisch) in Ottensen. Aber nicht nur das Menü war eine Überraschung, denn Fabian, mit dem wir Hinz&Künztler schon oft gemeinsam gekocht haben, brachte seine Freunde mit: TV-Koch Ole Plogstedt von der Roten Gourmet Fraktion und Spitzenkoch Fred Nowack.

Das Trio zauberte ein fantastisches Drei-Gänge-Menü. Ole machte Birnen, Bohnen und Speck mit konfiertem Zander. Verwirrend der Titel von Fabians „Kilschasch“ vom Auerochsen mit „Hamburger National“ – eine originelle Interpretation eines Schaschliks. Danach Freds Franzbrötchen mit doppeltem Apfel. Dazu noch eine Kräuterüberraschung von Fabian: ein Parfait mit Basilikum und Minze.

Die KunztKüche ist eröffnet!
Gaumenschmauß
Die KunztKüche ist eröffnet!

Konzentriert arbeiteten zwei Hinz&Künztler an der Seite der Köche: Ewa und Thomas. Kochen könne er zwar nicht wirklich, sagte Thomas, aber er liebe es, wie die Köche liebevoll die Gerichte zubereiten. Und außerdem sei er St. Pauli-Fan – wie Ole Plogstedt.

Den Gästen hat’s geschmeckt. Und die erste „Schicht“ (18 bis 20 Uhr) fand es auch völlig in Ordnung, dass sie um 20 Uhr Platz machen mussten für die Spätschicht. „Die Köche haben sich sehr viel Mühe gegeben, etwas Spannendes zu zaubern, das man noch nicht so kennt“, sagte Besucherin Katharina Kress. Hinz&Kunzt-Herausgeber und Diakoniechef Dirk Ahrens kam nach dem Mittagessen am Abend gleich nochmal: „Das Essen war ganz große Spitze“, sagte er. „Hat super geschmeckt!“ Von der KunztKüche und der Idee, die dahintersteht, ist er sowieso begeistert.

Denn für das Drei-Gänge-Menü am Abend zahlen die Gäste 30 Euro. Davon wird auch der Mittagstisch querfinanziert, der für Bedürftige kostenlos ist. Alle Überschüsse spendet der Verein Clubkinder, der die KunztKüche veranstaltet, an Hinz&Kunzt.

Für die kommenden Abende übernehmen zahlreiche Hamburger Köche mit Rang und Namen die KunztKüche, darunter Tim Mälzer, Anna Sgroi und Thomas Imbusch. Die Plätze sind bereits ausgebucht. Aber es lohnt sich, spontan vorbeizukommen. Man kann Glück haben! Von 12 bis 14 Uhr gibt es Mittagstisch für alle. Empfohlener Preis ist 5 Euro pro Gericht, aber wer kein Geld hat, muss nicht bezahlen.

 

Über die Autoren
Benjamin Laufer
Schreiben, was schief läuft, damit es sich ändert: Benjamin Laufer arbeitet als Journalist in Hamburg hauptsächlich zu Sozial- und Innenpolitik.
Birgit Müller
Birgit Müller arbeitet seit 1993 für Hinz&Kunzt. Seit 1995 ist sie Chefredakteurin.

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