Gestrandet und ausgenutzt
70 Prozent der Obdachlosen im Winternotprogramm sind Osteuropäer. Dass Hamburg nach EU-Recht und dem Sicherheits- und Ordnungsgesetz für sie sorgen muss, ist klar. Aber warum landen eigentlich so viele auf der Straße?
70 Prozent der Obdachlosen im Winternotprogramm sind Osteuropäer. Dass Hamburg nach EU-Recht und dem Sicherheits- und Ordnungsgesetz für sie sorgen muss, ist klar. Aber warum landen eigentlich so viele auf der Straße?
Zwei Kinder, ein erwachsener Ermittler und ein kleiner, hässlicher Hund jagen eine Verbrecherin von Hamburg-Blankenese über den großen Teich bis nach New York: Die Klasse 3b der Gorch-Fock-Schule hat einen spannenden Detektivroman geschrieben.
Die Stadt reagiert auf die Engpässe im Winternotprogramm: Seit Ende vergangenen Jahres werden obdachlose Männer, die zuvor in der Spaldingstraße untergekommen waren, in die Bargteheider Straße vermittelt. Sie sollen dauerhaft dort wohnen können.
Unternehmer Ulf Reyher baut bezahlbare Wohnungen – zum Beispiel in Eimsbüttel. Gerne würde er das öfter tun. Aber er stößt auf Hindernisse: Alte Bebauungspläne, enge Vorschriften und uneinige Behörden behindern Neubauprojekte in der Stadt.
Seit dem 1. Januar schützt nur noch ein sogenanntes P-Konto vor Pfändungen. Die Hamburger Landesarbeitsgemeinschaft Schuldnerberatung informiert am 3., 4., und 5. Januar im Online-Chat zum Thema Pfändungsschutz.
Die erste Hinz&Kunzt des neuen Jahres ist da! Und wir starten mit starken Themen: Wir berichten über einen Unternehmer, der bezahlbare Wohnungen baut. Wir verfolgen die Wege armer Osteuropäer nach Hamburg und gehen auf Expedition in die Antarktis.
Aus einem leerstehenden Altenheim in Ottensen wird eine Winter-Notunterkunft für Obdachlose. Bis zum Frühling sollen dort 40 ältere Personen, Frauen und Paare wohnen. Die Eigentümer finden: Diese Zwischennutzung von Leerstand kann ruhig Schule machen.
Mit mehr als 200 Verkäufern hat Hinz&Kunzt in der Barmbeker Bugenhagenkirche Weihnachten gefeiert – eine echte Multikultifeier mit Musik von Blues-Legende Abi Wallenstein. Plätzchen, ein festliches Essen, Geschenke und alles, was sonst dazu gehört, gab es natürlich auch.
Die Passanten trauten ihren Augen kaum: Swing-Star Roger Cicero gab am Montagabend ein geheimes Straßenkonzert in der Mönckebergstraße für Hinz&Kunzt. Der Mann mit der Schiebermütze spielte vier seiner Songs. Und sammelte fleißig Spenden.
Fünf Hinz&Künztler erzählen, was sie vom Prinzip Hoffnung halten. Während Carmen auf eine bessere Zukunft für ihre Kinder hofft, verlässt sich Adam lieber auf sich selbst. Und Bernhard sagt: „Hoffnung kann Dir keiner nehmen.“