Obdachlosenhelfer gelten als „ausländische Agenten“
Unterstützt vom Diakonischen Werk Hamburg helfen in St. Petersburg die Mitarbeiter des Mitternachtsbus Obdachlosen mit Essen und Decken. Ein neues Gesetz macht sie zu „Agenten“.
Unterstützt vom Diakonischen Werk Hamburg helfen in St. Petersburg die Mitarbeiter des Mitternachtsbus Obdachlosen mit Essen und Decken. Ein neues Gesetz macht sie zu „Agenten“.
Im Juli jährt sich der Hamburger Feuersturm zum 69. Mal. Das Bündnis Ohlsdorfer Friedenfest gedenkt den Opfern mit vielen Veranstaltungen. Und wehrt sich so gegen die Vereinnahmung der Gedenktage von Rechts.
Die Stadt will ihr Geld zurück: Fast drei Jahre, nachdem Hinz&Kunzt das System Kuhlmann aufgedeckt hat, wurden die ersten Fälle verhandelt. Jahrelang kassierte Kuhlmann Wuchermieten für kleine, marode Wohnungen, die er an Hilfeempfänger vergab.
Stadtentwicklungssenatorin Jutta Blankau verspricht den Bau von Sozialwohnungen bei der Neugestaltung der Wulffschen Siedlung. Wie viele es sein sollen, wird noch verhandelt. Klar ist aber: Nach Abriss und Neubau werden die meisten Mieter draufzahlen.
Die Wagengruppe Zomia ist auf der Brammer-Fläche im Schanzenviertel angekommen. Ein monatelanges Gezerre kommt damit zu einem versöhnlichen Ende. Die Zomianer freuen sich auf ihre neuen Nachbarn. „Tag des offenen Wagens“ geplant.
Bis zu 40.000 Wohnungen werden in Hamburg zweckentfremdet. Das ist nicht nur meist verboten, sondern ein Skandal, weil seit Jahren Wohnungsnot herrscht. Eckhard Pahlke vom Mieterverein fordert Konsequenzen.
Über die Kfz-Azubis, die aus einem schrottreifen Opel Ascona eine Rallyeauto gebaut haben, berichteten wir schon einmal. Aus aktuellem Anlass erzählen wir ihre Geschichte jetzt erneut: Eine Fernseh-Doku über das Projekt läuft derzeit im ZDF.
Hinz&Künztler Alex ist ein Einzelkämpfer. Das stört ihn nicht, sagt er. Und auch mit seinem Leben auf der Straße ist er zufrieden: Der 25-Jährige zeltet mit anderen an der Alster und hält sich mit Hinz&Kunzt-Verkauf und schnorren über Wasser.
Gerade in der Großstadt sind es manchmal Details, die uns anrühren, Augenblicke, die es verdienen festgehalten und geteilt zu werden. Hinz&Kunzt-Leser Jürgen Hübner hat so einen Augenblick erlebt und erzählt, warum er für ihn besonders war.
Seit 2004 kosten Arztbesuche zehn Euro im Quartal. Der Vorstoß Hamburgs, die Praxisgebühr abzuschaffen, wurde von der Gesundheitsministerkonferenz gestoppt. Die umstrittene Gebühr erschwert Arztbesuche vor allem für Menschen mit wenig Geld.