Hamburg schiebt immer häufiger Obdachlose ab
Im ersten Halbjahr 2024 hat die Innenbehörde 17 obdachlose Menschen in ihre Herkunftsländer abgeschoben. Das sind mehr Abschiebungen als im gesamten Vorjahr.
Im ersten Halbjahr 2024 hat die Innenbehörde 17 obdachlose Menschen in ihre Herkunftsländer abgeschoben. Das sind mehr Abschiebungen als im gesamten Vorjahr.
Immer mehr Hamburger:innen, die von Obdach- und Wohnungslosigkeit bedroht sind, bekommen keine Unterkunft. Eine „Taskforce“, wie sie die Linke fordert, lehnt die rot-grünen Regierungsfraktionen ab – will aber anders gegensteuern.
Mehr als 1400 Haushalte in Hamburg warten darauf, endlich von der Stadt in eine Wohnung oder zumindest eine öffentlich-rechtliche Unterkunft vermittelt zu werden. Die Linksfraktion schlägt deswegen jetzt Alarm.
Startschuss für ein ungewöhnliches Bauprojekt: Im Münzviertel baut die Diakonie Hamburg ein Haus für 31 Obdachlose und eine Arztpraxis für Menschen ohne Versicherungsschutz. In dieser Woche wurde der Grundstein verlegt.
Unweit des Hauptbahnhofs ist vor einer Woche ein Obdachloser gestorben, wie erst jetzt bekannt wurde. Hinweise auf ein Gewaltverbrechen gibt es laut Polizei nicht.
War es das mit dem Neubau der Esso-Häuser am Spielbudenplatz? Die von Anwohnenden getragene Projektgruppe Planbude hat die Zusammenarbeit mit der Stadt Hamburg und dem Investor aufgekündigt.
Mindestens 15 Obdachlose sind in diesem Jahr bereits auf Hamburgs Straßen gestorben. Das geht aus der Antwort des Senats auf eine parlamentarische Anfrage der Linken hervor.
Laut einer aktuellen Hochrechnung leben in der EU und dem Vereinigten Königreich Hunderttausende Kinder und Jugendliche auf der Straße oder in Unterkünften – mit schlimmen Folgen.
Das Hamburger Jobcenter ist ab November nicht mehr per E-Mail erreichbar. Stattdessen soll es nur noch das digitale Portal geben, in dem Anträge und Anfragen hochgeladen werden müssen. Warum Sozialarbeitende das kritisieren.
Im englischen Liverpool sind in dieser Woche Delegierte internationaler Straßenmagazine zusammengekommen. Bei der viertägigen Konferenz ging es um Vernetzung und die Zukunft von Straßenmagazinen.