In eigener Sache : Betteln mit Hinz&Kunzt schadet unseren Verkäufer*innen

So sehen die Verkaufsausweise von Hinz&Kunzt aus. Foto: Benjamin Laufer

Immer mehr Menschen aus Osteuropa geraten in Not. Dass manche mit dem Magazin in der Hand betteln, ist verständlich, schadet aber dem Ruf der Hinz&Künztler*innen.

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Immer wieder bekommt Hinz&Kunzt Beschwerden über aufdringliche Verkäufer*innen oder das Betteln mit dem Straßenmagazin. Meistens sind das Menschen, die keinen Verkaufsausweis haben. „Das Betteln mit einer Hinz&Kunzt oder das aufdringliche Verkaufen schadet dem Ruf unser Verkäufer*innen“, so Geschäftsführer Jörn Sturm. „Aber man muss natürlich bedenken, dass es arme Menschen sind, die verzweifelt sind.“

Immer mehr Menschen aus Osteuropa geraten in Not. Um Geld zu verdienen, möchten einige von ihnen Hinz&Kunzt verkaufen. Leider kann das Projekt nicht alle aufnehmen, weil es nicht genügend Verkaufsplätze gibt und die Verständigung im Alltag aufgrund der Sprachbarriere oft unmöglich ist. Einige verkaufen das Magazin trotzdem. Sie fühlen sich nicht an die bewährten Verkaufsregeln gebunden und nutzen Hinz&Kunzt zum Betteln oder drängen es den Menschen in hartnäckiger Form auf. Das schadet dem Ruf des Magazins und vor allem den vielen Hinz&Künztler*innen, die ihre Magazine unaufdringlich vor Supermärkten und in der Gastronomie verkaufen. Sie sollen durch feste Verkaufsplätze Stammkundschaft aufbauen und ohne Konkurrenzsituationen einen Zuverdienst erwirtschaften können. Der Verkauf ohne Ausweis führt aber häufig zu Konflikten.

„Es ist verständlich, wenn Menschen sich durch Verkäuferinnen und Verkäufer ohne Ausweis belästigt fühlen“, sagt Geschäftsführer Jörn Sturm. „Wir empfehlen deshalb, auf den Ausweis zu achten. Den sollen alle Hinz&Künztler sichtbar tragen.“  Das Betteln an sich ist in Hamburg nicht verboten.

Autor*in
Sybille Arendt
Sybille Arendt
Sybille Arendt ist seit 1999 dabei - in der Öffentlichkeitsarbeit und der Redaktion.

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