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Vom Bestseller bis zum Geheimtipp: Hinz&Kunzt-Verkäufer und Mitarbeiter legen Ihnen ihre Lieblingslektüre ans Herz. Der jeweils erste Satz der Bücher soll Sie neugierig machen!

(aus Hinz&Kunzt 197/Juli 2009–Die Literaturausgabe)

Eine lebende Legende

Reporterin, Autorin, Publizistin, Schauspielerin: Ein Abend im Metropolis Kino zeigt Filme, Porträts und Interviews von und mit Peggy Parnass

(aus Hinz&Kunzt 198/August 2009)

„Manchmal kommen Leute, wollen mich interviewen und wissen überhaupt nicht, was ich mache!“ Peggy Parnass, die ihr Alter grundsätzlich nicht verrät, sitzt auf ihrem riesigen Bett, umgeben von Büchern und Zeitungen. Ich besuche sie, weil das Metropolis Kino einen Teil ihrer Film- und Fernseharbeiten zeigen wird. Ihre Gerichtsreportagen sind mir vertraut, aber als Schauspielerin kannte ich sie noch nicht. „Ich arbeite eigentlich immer, war immer aktiv“, sagt sie. Schon klingelt das Telefon. Sie hebt ab, vertröstet die Anruferin. Legt auf und sagt: „Wollen wir anfangen?“

„Jeder muss darüber nachdenken, was mit seinem Geld passiert“

Dirk Grah von der GLS Bank über gute Menschen, fatale Versprechen und sinnvolle Geldanlagen

(aus Hinz&Kunzt 198/August 2009)

Seit zehn Jahren arbeiten Hinz&Kunzt und die alternative GLS Bank zusammen. Der geht es nicht nur um die Vermehrung von Geld, sondern auch um die Förderung von Projekten und Unternehmen, die den Menschen dienen – der einzig richtige Ansatz, wie die Bankenkrise zeigt. Warum jeder Einzelne von uns lernen muss, dass die Rendite nicht alles ist, erklärt Dirk Grah, Leiter der Hamburger GLS-Filiale, im Gespräch mit Hinz&Kunzt.

Gute Swingungen

Umsonst und draußen: The Sankt Pauli Mad Pack macht eine Show wie einst Frank Sinatra und sein Rat Pack. Im August widmet das Swing-Duo Hinz&Kunzt einen Auftritt

(aus Hinz&Kunzt 198/August 2009)

„Könnt ihr auch mal was von Elvis spielen?“ Der obdachlose Rock-’n’-Roll-Fan lässt nicht locker. Wieder und wieder kommt er während der Auftritte des Sankt Pauli Mad Pack mit seinem Liederwunsch. Marcus Prell und Dennis Durant würden ihn ja gerne erfüllen. Aber: Sie machen nur Swingmusik. Ein halbes Jahrhundert nach den legendären Auftritten des Rat Pack in Las Vegas spielen sie dessen Lieder. Mit der Musik von Frank Sinatra, Sammy Davis jr. und Dean Martin bringen sie das edle Flair der 60er-Jahre nach Hamburg.

Das Ende als Anfang

Eine Insolvenz muss für einen Betrieb nicht das Aus bedeuten. Mit einem guten Konzept und viel Engagement kann das Verfahren ein Neustart sein: wie bei der Konditorei Andersen und Druckerei Neef+Stumme

(aus Hinz&Kunzt 198/August 2009)

Obdachlos in Hamburg

Mindestens 1029 Menschen leben in Hamburg auf der Straße – ganz öffentlich. Dabei wünschen sich die meisten nichts mehr als ein bisschen Privatsphäre. Das ergaben zwei Studien: Die eine hat die Stadt in Auftrag gegeben, die andere Hinz&Kunzt. Welche Fragen noch beantwortet wurden und welche Schlussfolgerungen zu ziehen sind, lesen Sie auf den nächsten Seiten.
(aus Hinz&Kunzt 199/September 2009)

„Krisen sind die Jahreszeiten meines Lebens“

Kategorien interessieren ihn nicht: Der kalifornische Pianist Yul Anderson mischt bei seinem Konzert in der Laeiszhalle im September Blues, Klassik und Soul

(aus Hinz&Kunzt 199/September 2009)

Er ist Pianist, und er singt. Kategorien wie Klassik oder Soul interessieren ihn nicht. Yul Anderson macht sein eigenes Ding. Und er hat eine Mission: Er will mit seiner Musik Menschen helfen. Am 19. September kommt der Kalifornier in die Laeiszhalle. Birgit Müller traf ihn im Radisson Blu Hotel.

Zwischen Kino und Currywurst

Autor Uwe Timm lebt zwar in München, doch seine Heimatstadt prägt noch immer seine Arbeit. Im September liest er beim Hamburger Literaturfestival Harbour Front. (aus Hinz&Kunzt 199/September 2009)

„Verstecken geht nicht“

Vor dem Bürgerkrieg in Äthiopien geflohen, fand die Familie von Yared Dibaba in Deutschland ein neues Zuhause. In seinem Buch „Der Heimatforscher“ erzählt der NDR-Moderator von seinem oft schwierigen Leben zwischen zwei Kulturen

(aus Hinz&Kunzt 199/September 2009)

An den Morgen, als die Soldaten kamen, erinnert sich Yared Dibaba noch ganz genau. Sieben Jahre war er alt, als bewaffnete Soldaten während des Bürgerkrieges in Äthiopien in das Haus seiner Eltern in Addis Abeba eindrangen und es durchsuchten. „Ich weiß noch, wie die aussahen, ihre grünen Uniformen, die schwarzen Stiefel, ihre Kalaschnikows.“ Yared und sein ein Jahr jüngerer Bruder verstanden nicht, was da mit den Erwachsenen vorging, die im Wohnzimmer mit erhobenen Händen und dem Gesicht zur Wand standen. Die Angst kam erst später, bei Schießereien in der Nachbarschaft: „Da hatte ich wirklich Todesangst und dachte, gleich sind wir dran.“

Visite auf der Platte

Dorothee Freudenberg besucht psychisch kranke Obdachlose an ihren Stammplätzen – in Deutschland ein einmaliges Projekt

(aus Hinz&Kunzt 201/November 2009)