Tragischer Tod

Obdachloser in Müllpresse gestorben

Der 37-jährige Obdachlose starb wahrscheinlich schon im Fahrzeug.(Symbolbild) Foto: Langbehn

Mitarbeitende einer Hamburger Recyclingfirma haben am vergangenen Freitag einen 37-jährigen Obdachlosen tot in einer Müllpresse gefunden – eine Verkettung tragischer Umstände. 

Auf dem Gelände der Papierpressanlage in der Billbrooker Borsigstraße haben Mitarbeitende am Abend des 9. Oktober einen leblosen Mann entdeckt. Bislang nimmt das Landeskriminalamt (LKA) an, dass der 37-Jährige obdachlos war und zuvor in einer Altpapiertonne geschlafen hatte. 

Tragischerweise ist er wohl durch das Schutzsuchen gestorben. Denn bei der Leerung der Tonne sei er samt der Pappe in den Müllwagen gefallen, erklärt die Polizei. Die Ermittler:innen nehmen an, dass der Obdachlose in der Papierpresse umgekommen ist. Mehr Infos zur Identität des Mannes, wollte die Polizei nicht geben. 

Die Ermittlungen des LKA dauern an. 

Artikel aus der Ausgabe:
Ausgabe 404

Bildung für alle!

Wie ein gerechtes Bildungssystem aussehen könnte und wo sich in Hamburg Arme und Wohnungslose bilden. Außerdem: wieso Nachbarn des Winternotprogramms mehr Hilfe für Obdachlose fordern und wo Harburgs Musikszene floriert.

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Autor:in
Luca Wiggers
Luca Wiggers
Seit 2025 Redakteurin. Hat vorher Deutsch und Englisch studiert und ihr Volontariat bei Hinz&Kunzt gemacht.

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