Hinz&Künztlerin Mara

Keine Deutschstunde verpasst

Möchte unbedingt weiterkommen: Mara. Foto: Mauricio Bustamante
Möchte unbedingt weiterkommen: Mara. Foto: Mauricio Bustamante
Möchte unbedingt weiterkommen: Mara. Foto: Mauricio Bustamante

Maras Vater starb früh, dann auch noch ihr Ehemann. Um in Hamburg Fuß zu fassen, lernt die Rumänin deutsch. Die 52-Jährige verkauft Hinz&Kunzt vor Lidl in Steilshoop.

„Ich bin 52 Jahre alt“, sagt Mara und strahlt dabei übers ganze Gesicht. Gleich darauf stellt sie sich selbst eine Frage: „Woher kommen Sie?“ Und liefert direkt die Antwort: „Ich komme aus Rumänien.“ Sofort wird klar: Die Hinz&Kunzt-Verkäuferin will unbedingt ihre neu gewonnenen Sprachkenntnisse anwenden. Die hat sie im Hinz&Kunzt-Deutschkurs gesammelt. Norbert Frater aus dem Vertrieb sitzt beim Gespräch zwar ebenfalls im Raum und übersetzt. Doch darauf will Mara sich nicht ausruhen. Immer wieder betont sie, wie sehr sie ihren Lehrer Cedric Horbach schätzt. Und der ist voll des Lobes über die Rumänin: „Sie hat bisher keine einzige Stunde verpasst und ist unfassbar aufmerksam“, erzählt der Hinz&Kunzt-Mitarbeiter, der die Deutschkurse im Haus leitet. „Sie motiviert sogar die anderen, mitzumachen, und die nehmen Hilfe von ihr manchmal besser an als von mir.“

Mara möchte weiterkommen. Dabei hatte sie es in der Vergangenheit nicht l...


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Artikel aus der Ausgabe:
Titelbild von Hinz&Kunzt mit einem nackten Mann am Strand, der ein Surfbrett unter dem Arm trägt. Titelzeile: Wann ist ein Mann eine Mann?

Wann ist ein Mann ein Mann?

Wie Robert Lindemann sich gegen Sexismus im Netz wehrt, was Menschen zum Mann macht und wie Gewalttäter therapiert werden. Außerdem: Okan Taşköprü über den NSU-Mord an seinem Onkel Süleyman und das Kurioseste aus 400 Ausgaben Hinz&Kunzt.

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Autor:in
Annette Woywode
Annette Woywode
Chefin vom Dienst für das gedruckte Magazin

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