Diskussion : Warum gibt es für Obdachlose nicht mehr Wohnungen?

Trotz aller Bemühungen entstehen in Hamburg zu wenige Wohnungen für Obdachlose und Arme. In der Patriotischen Gesellschaft diskutieren Experten über den Wohnungsbau in der Stadt und wie eine Lösung der Probleme mögliche wäre.

Gerechte_Stadt
Seit 2010 gibt es die Diakonie-Veranstaltungsreihe zu Themen rund um die Soziale Gerechtigkeit in Hamburg.

Knapp 7000 Wohnungen wurden im vergangenen Jahr in Hamburg fertig gestellt. Trotzdem ist der Mangel an günstigen Wohnungen weiterhin groß. Zwar kündigt Sozialsenator Detelf Scheele im Hinz&Kunzt-Interview an, jetzt speziell für vordringlich Wohnungssuchende Wohnungen zu bauen. Doch trotz aller Bemühungen ist vor allem eine bessere Versorgung von Obdachlosen nicht in Sicht. Symptomatisch für die aktuelle Situation: Sogar die Mietpreisbremse wurde vom rot-grünen Senat erst mit Verzögerung umgesetzt.

Eine Stärkung des sozialen Wohnungsbaus hat die Diakonie Hamburg in der Vergangenheit wiederholt eingefordert. Wie dies gelingen könnte, darüber diskutieren Stadtentwicklungsexperten am Dienstag im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Hamburg! Gerechte Stadt!“ Wieso werden zu wenige Wohnungen für arme Menschen gebaut? Wo liegen die Blockaden? Wer kann sie auflösen? Diesen Fragen gehen Tobias Behrens, von der alternativen Stadtentwicklungsgesellschaft Stattbau Hamburg, Siegmund Chychla vom Mieterverein zu Hamburg und Stadtsozologie-Professor Dieter Läpple nach.

Hamburger Wohnungspolitik – Versprechen ohne Ende? 30. Juni, 17:30 Uhr, Patriotische Gesellschaft, Trostbrücke 4-6, Eintritt frei

1 Kommentar zu “Warum gibt es für Obdachlose nicht mehr Wohnungen?

  1. Es ist doch eine Milchmann-Rechnung, um so mehr du hin un her schüttest, um so weiniger bleib übrig !! Der Senat fürt uns alle hinters Licht, und keiner merkt es !! Die Wohnungen die Hamburg braucht, werden so wie so nie gebaut !! Denn Sozialer-Wohnungsbau rechnet sich nicht, denn ich frag mich immer, wer soll diese Mieten aufbringen, als HARTZ IV Empfänger-in ?? Die Wohnungen die noch für betimmte Leute bezahlbar sind, sind es morgen oder über morgen nicht mehr !! Wir alle wissen, das diese Hansestadt Hamburg gar nicht so schnell bauen kann, wie die Wohnungen aus der Sozialbindung fallen !! Jährlich müßte diese Frei und Hansestadt 20.000 Sozialwohnungen bauen, und sie kommen mit 7000 um die Ecke, die keiner mehr bezahlen kann !! Hier werden alle Printmedien so wie Fernsehanstalten eine Meldung mit geteilt, die nie hinter fragt wird, wie hoch der Anteil der Sozialwohnungen sind, und wie viel der Quadratmeter kostet !! Ob wir das noch erleben, das sich alle eine Wohnung leisten können, ich sehe da ehr schwarz !!
    Und das sollten sich alle mal in deas Notizbuch schreiben, das wir politisch verar…..werden !!

    Erich Heeder – HINZ&KUNZT VERKÄUFER

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