Kolumne : Satt ist gut – Saatgut besser

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„Brot für die Welt“ versorgt afrikanische Kleinbauern mit traditionellem Saatgut.

Die gute Nachricht: „Brot für die Welt“ versorgt afrikanische Kleinbauern mit traditionellem Saatgut und schult sie in Anbau und Lagerung. Hilfe zur Selbsthilfe eben. Nach dem Motto: Satt ist gut, Saatgut ist besser!

Natürlich gibt es auch eine offizielle Politik, den Hunger in der Welt zu beseitigen. Dazu haben die G8-Staaten vor vier Jahren zusammen mit Agrarkonzernen die Neue Allianz für Ernährungssicherung gegründet. Der Haken: Die afrikanischen Bauern werden abhängig vom Saatgut der Konzerne, das sie jedes Jahr neu kaufen müssen. Traditionelles Saatgut wird verdrängt.

Sehr problematisch: Insgesamt wird Monokultur, speziell der Maisanbau, gefördert. „Der ist zwar ertrag- reicher“, so Linda Corleis von Brot für die Welt, „benötigt aber mehr Dünger und Pestizide, dessen Kauf sich die Kleinbauern oft nicht leisten können.“

Mehr zum Thema erfahren Sie in der Nacht der Kirchen. Die Kenianerin Marina Linet berichtet in St. Petri in Altona über alternative Landwirtschaftsprojekte in ihrer Heimat.

Veranstaltung: Sa, 17.9., 19 Uhr, St. Petri Altona, Schillerstr. 24, www.ndkh.de

Text: JOF
Foto: Brot für die Welt

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