Pressemitteilung : Ein eigenes Haus für Hinz&Kunzt

So wird unser Haus nach den Plänen der Architekten von hauschild+siegel architecture aussehen. Foto: Mauricio Bustamante

Ein Traum wird Wirklichkeit: Hinz&Kunzt bekommt ein eigenes Haus – im Stiftsviertel in St. Georg.

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Im Erdgeschoss und im ersten Stock werden Räume für die Redaktion, den Vertrieb und die Verwaltung entstehen, darüber Wohnungen für Hinz&Künztler, die auf dem Wohnungsmarkt immer weniger Chancen haben. Falko Droßmann, Bezirksamtsleiter von Hamburg- Mitte, sagt: „Wir freuen uns über dieses innovative Projekt. Vor allem, weil dadurch etwas Nachhaltiges für Wohnungslose entsteht.“

Schon seit 2010 bildet Hinz&Kunzt mit den Zuwendungen aus Testamenten einen Kapital-Grundstock für ein innovatives  Wohnprojekt. „Uns war immer wichtig, dass diese Gelder nicht einfach in den normalen Betrieb einfließen, sondern helfen sollen, unser Projekt langfristig abzusichern“, sagt Hinz&Kunzt-Geschäftsführer Jens Ade.

Dass das Projekt nun realisiert werden kann, verdanken wir einer freundschaftlichen Zusammenarbeit mit der Mara & Holger Cassens Stiftung und der Amalie Sieveking-Stiftung. Der Kontakt zu dem Unternehmer und Sozialinvestor Holger Cassens entstand 2012. „Meine Stiftung unterstützt kulturelle und soziale Projekte, und da passt Hinz&Kunzt sehr gut hinein“, so der Stifter.

Trotzdem dauerte die Suche nach einem Grundstück Jahre. Schließlich wurden Cassens und Hinz&Kunzt im sogenannten Stiftsviertel von St. Georg fündig. Dort hat die Amalie Sieveking-Stiftung seit 186 Jahren ihren Sitz und bietet Service-Wohnen für Menschen ab 60 an. Zwei ihrer Häuser aus den 1950er-Jahren werden abgerissen und neu gebaut, da ein barrierefreier Umbau nicht wirtschaftlich wäre, so Johannes Jörn vom Vorstand der Amalie Sieveking-Stiftung. In einer bisherigen Baulücke wird das Haus für Hinz&Kunzt errichtet.

Das Grundstück für das Hinz&Kunzt-Haus überlässt die Amalie Sieveking-Stiftung der Cassens-Stiftung auf Erbpacht. Die wiederum vermietet das Haus an Hinz&Kunzt. Sozialarbeiter Stephan Karrenbauer freut sich: „Wir haben das Belegungsrecht für die Wohnungen, und es ist vereinbart, dass diese Wohnungen nie aus der Sozialbindung fallen werden.“

In den kommenden Wochen wird der positive Bauentscheid erwartet. Danach kann mit dem Abriss der Häuser begonnen werden. Johannes Jörn: „Anfang bis Mitte 2020 sollten die Häuser stehen.“

 

Mehr Infos erhalten Sie bei:
– Dr. Jens Ade, Geschäftsführer, Telefon 040/32 10 84 03, jens.ade@hinzundkunzt.de

Über den Autor
Sybille Arendt
Sybille Arendt ist seit 1999 dabei - in der Öffentlichkeitsarbeit und der Redaktion.

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