Einbruch bei Hinz&Kunzt : Diebe stehlen Redaktionscomputer

Einbrecher haben zwei Computer aus der Hinz&Kunzt-Redaktion gestohlen. Glück im Unglück: Ein Computerspezialist aus Bergedorf hat uns schnell und unkompliziert Ersatz gespendet.

pcnotarzt
Annette Woywode und Frank Belchhaus (links) freuen sich über die Spende von Dennis Rauchert (rechts) und seiner Mitarbeiterin Evelyn Seidel (Mitte).

„Das war ein Schock“, sagt Annette Woywode, Chefin vom Dienst bei Hinz&Kunzt. Als sie am vergangenen Montag in die Redaktion kam, war das Fenster aufgebrochen worden. Zwei Computer hatten die Diebe in der Nacht mitgehen lassen. Der Schaden: um die 3000 Euro. Nachbarn hatten zwar Geräusche gehört, aber nicht reagiert. „Dank der Alarmanlage ist nicht noch mehr gestohlen worden“, sagt Systemadministrator Frank Belchhaus. Offenbar hatten die Diebe es eilig: „Wir waren froh, dass sie die anderen Rechner stehen gelassen haben“, sagt Woywode. „So konnten wir zusammenrücken und die Januar-Ausgabe rechtzeitig fertigstellen.“

„Es will mir nicht in den Kopf, dass man sich an den Ärmsten der Armen vergreift“, sagt Dennis Rauchert. Der Bergedorfer Computerspezialist hat uns eine Woche später einen Ersatzrechner geschenkt. Gleich, nachdem er von dem Einbruch bei Hinz&Kunzt in der Mopo gelesen hatte, meldete er sich. „Wenn so was geschieht, muss man einfach helfen“, sagt er. „Das ist eine Herzenssache.“ Deswegen hilft Rauchert mit seiner Firma PC-Mac-Notarzt auch regelmäßig Bedürftigen: Erst im Sommer hat er Computer an eine Flüchtlingseinrichtung gespendet. Zu Weihnachten können sich nun Familien auf eine Computer-Spende bewerben: „Den Zuschlag bekommt, wer es am meisten verdient hat.“

Für die schnelle und unkomplizierte Spende ist Hinz&Kunzt-IT-Chef Belchhaus dankbar. „Das zeigt auch, wie sehr unser Projekt wertgeschätzt wird“, sagt er. Ohne Spenden würde bei Hinz&Kunzt ohnehin nichts laufen: Alle unsere Computer sind so finanziert. Jetzt hoffen wir, dass der Diebstahl aufgeklärt wird. „Sehr wahrscheinlich ist das aber nicht“, glaubt Belchhaus. Er weiß, wovon er redet: Vor wenigen Wochen war auch schon in sein Büro eingebrochen worden.

Text und Foto: Benjamin Laufer

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