Protest gegen Kürzungspläne und steigende Armut
Laut Armutsbericht leben in Hamburg besonders viele Menschen in Armut. Dennoch soll bei Sozialem gekürzt werden. Nun regt sich Protest.
Laut Armutsbericht leben in Hamburg besonders viele Menschen in Armut. Dennoch soll bei Sozialem gekürzt werden. Nun regt sich Protest.
Weil ihnen die „Autobahn GmbH“ mit Räumungskosten in Höhe von 5000 Euro drohte, mussten Obdachlose in Hamburg-Moorfleet am Donnerstag ihren Schlafplatz verlassen.
Im ersten Monat nach der Neueröffnung des „Pik As“ konnte nicht allen Hilfesuchenden ein Bett angeboten werden. Das liegt an strukturellen Problemen.
Hamburgs Sozialämter sollen auch in Zukunft Hilfebeziehenden die Grundsicherung kürzen, wenn sie sich durch Pfandsammeln etwas dazuverdienen. Allerdings gibt es jetzt einen Freibetrag.
Eine Milliarde Euro will der Bund beim Wohngeld einsparen. Warum die Opposition von einer „sozialpolitischen Sauerei“ spricht.
Zum 25. Todestag des NSU-Opfers Süleyman Taşköprü wollte die Hamburgische Bürgerschaft ein zentrales Gedenken ausrichten lassen – doch das fällt aus. Was die Familie sich stattdessen wünscht.
Nur 5975 neue Wohnungen in 2025 – weniger Wohnungen als im vergangenen Jahr wurden in Hamburg zuletzt vor 13 Jahren fertiggestellt. Trotzdem blickt die Stadtentwicklungsbehörde positiv in die Zukunft.
Auch vier Wochen nach der Räumung zweier Hotels durch Hamburger Behörden ist unklar, wo die dort untergebrachten Wohnungslosen heute leben. Die Stadt verweist auf den Hotelbetreiber. Doch der ist nicht zu erreichen.
Wenn Wohnungen leer stehen oder als Ferienwohnung missbraucht werden, sollen die Bezirke eingreifen. Wie oft sie das tun, ist unklar – der letzte Bericht erschien 2023. Wann die Behörden liefern wollen.
Seit drei Jahren bekommen Obdachlose eine pflegerische Notfallversorgung in der Bahnhofsmission. Wie es für das Projekt weitergeht, ist noch offen.