Wohnungen für Obdachlose statt Winternotprogramm
Kurz vor dem Start des Winternotprogramms für Obdachlose kritisieren Hamburgs Wohlfahrtsverbände den Senat. Sie sprechen von einem „sozialpolitischen Drama“ und fordern mehr Wohnungen für Obdachlose.
Kurz vor dem Start des Winternotprogramms für Obdachlose kritisieren Hamburgs Wohlfahrtsverbände den Senat. Sie sprechen von einem „sozialpolitischen Drama“ und fordern mehr Wohnungen für Obdachlose.
So schnell kann es gehen: Nur gut ein Jahr nach Start eines „Modellprojekts“ wird die Straßensozialarbeit in der Neustadt wieder eingestellt. Das verantwortliche Bezirksamt Mitte verweist auf Pläne der Sozialbehörde.
Finanzminister Lindner will Bürgergeldempfänger:innen nicht mehr die tatsächlichen Mietkosten, sondern eine Pauschale zahlen. Dabei reicht es jetzt schon bei vielen nicht für die Miete.
Innerhalb einer Woche brannten in Eimsbüttel der Schlafplatz eines Obdachlosen und die Mülltonne eines Containerdorfs für Obdachlose. Jetzt ermittelt das Landeskriminalamt.
Anfang November startet das Hamburger Winternotprogramm für Obdachlose – ohne Änderungen am Konzept. Hinz&Kunzt kritisiert, dass der Senat auch das pflegerische Angebot nicht weiter ausbauen will.
Seit Monaten gehen die Verkehrsunternehmen des HVV verstärkt gegen Bettelnde in U- und S-Bahnen vor. Wie der Verkehrsverbund auf eine Petition mit mehr als 13.000 Unterschriften reagiert.
Besseren Schutz vor Kündigungen und mehr günstige Wohnungen für Menschen in Not fordern Diakonie, Mieterbund und die Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe am Internationalen Tag für die Beseitigung der Armut.
Im ersten Halbjahr 2024 hat die Innenbehörde 17 obdachlose Menschen in ihre Herkunftsländer abgeschoben. Das sind mehr Abschiebungen als im gesamten Vorjahr.
Immer mehr Hamburger:innen, die von Obdach- und Wohnungslosigkeit bedroht sind, bekommen keine Unterkunft. Eine „Taskforce“, wie sie die Linke fordert, lehnt die rot-grünen Regierungsfraktionen ab – will aber anders gegensteuern.
Mehr als 1400 Haushalte in Hamburg warten darauf, endlich von der Stadt in eine Wohnung oder zumindest eine öffentlich-rechtliche Unterkunft vermittelt zu werden. Die Linksfraktion schlägt deswegen jetzt Alarm.