Fundstücke: „Menschen machen Fotos“ und „Ausgezogen“

Das sind Hamburger Wahrzeichen: Michel, Landungsbrücken, Schlafsäcke in Hauseingängen – hat zumindest taz-Autorin Uta Gensichen beobachtet.

Menschen machen FotosLesen Sie hier ihren Kommentar „Menschen machen Fotos“ aus der taz vom Freitag, 14. August.

Obdachlose prägen in Hamburg das Stadtbild mit. Die Menschen in der Stadt reagieren ganz verschiedenen daraf. Eine Reaktion hat Zeit-Autor Henning Sussebach im Dezember 2008 aufgezeichnet:

Ausgezogen

Pascal Finkenauer beim Dockville

Morgen spielt der rockende Pop-Poet beim Wilhelmsburger Musikfestival

“Foto:

In der aktuellen Hinz&Kunzt-Ausgabe stellen wir Pascal Finkenauer vor, den Musiker mit den weichen Tönen und den harten Texten.
Am morgigen Sonntag, 16. August, ist er beim Dockville-Festival auf der „Dorfbühne“ zu sehen – ab 19.50 Uhr.

Mehr Informationen über das Festival, wo das ist, was das ist und wie man noch an Tickets kommt, gibt´s hier: www.dockville.de
Mehr über Pascel Finkenauer auf seiner Homepage.

Als Vorgeschmack: Finkenauers Lied „Vorbei“.

Happy End

Thomas wohnt wieder! Der Hinz&Künztler aus der Momentaufnahme in der August-Ausgabe des Straßenmagazins hört gar nicht mehr auf zu strahlen.

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Lachend kommt Hinz&Künztler Thomas in die Redaktion gehüpft: „Ich habe ein Zimmer!“ Das sind für den 41-Jährigen die besten Neuigkeiten seit Langem. Wie er in der Momentaufnahme in der August-Hinz&Kunzt erzählte, musste er aus Leipzig weg, weil er dort seinen Job verlor. In Hamburg schlief er bisher auf der Straße. Jobangebote konnte er ohne festen Wohnsitz nicht annehmen. Jetzt passierte ihm „ein Sechser im Lotto“, wie er strahlend sagt. Beim Hinz&Kunzt-Verkauf wurde er von einem jungen Mann angesprochen, der ihm ein Zimmer in seiner Wohnung auf der Veddel anbot. Thomas kann´s noch gar nict glauben: „Ich wohne wieder!“ Jetzt will er sich so schnell wie möglich als Hamburger melden und dann wieder ins Berufsleben starten. „Hinz&Kunzt war ja nur als Übergangslösung gedacht.“ Der Zeitungsverkauf war ihm in den letzten Monaten eine wichtige Stütze. Doch die Aussicht, darauf bald verzichten zu können, erleichtert ihn unendlich. Auch das sagt sein Strahlen.

Zufallsbekanntschaft

Andreas Nadler und seine Freundin aus Südhessen waren im Mai zu Besuch in Hamburg – und wurden zu Hinz&Kunzt-Lesern, als sie unseren Verkäufer Ginter trafen.

„Meine Freundin Viktoria und ich waren an unserem ersten Tag in Hamburg auf der Suche nach einem typisch hamburgerischen Restaurant. Ich wie der Zufall es so will, sind wir an der „Ständigen Vertretung“ hängen geblieben. Als wir so draußen saßen, bei typisch Hamburger Nieselwetter, kam Ginter vorbei. Und weil er nett war, haben wir ihm eine Zeitung abgekauft.

HH im Mai HuK

Dann habe ich ihn noch gefragt, ob ich Ihn portraitieren darf und er hatte zugestimmt. So kam dieses Foto zustande.“

„Das nenn ich mal ´n Gig“…

…und andere Geschichten vom Auftritt der Hinz&Kunzt-Band Restakzent im Kaiserkeller lesen Sie in unserem aktuellen Straßenmagazin.
Besonders berührt waren die Besucher des Konzerts von dem Lied „Cold“ – mit dem Text von Sängerin Gesa Claussen und der Musik der Restakzent-Band. Wir waren natürlich dabei und zeigen Ihnen einen Ausschnitt:

Wie prophezeien: Das wird ein Hit!

Das war Plietsch!

Am vergangenen Freitag war der Einsendeschluss für unser großes Sommerrätsel. Nun sind auch die letzten Einsendungen eingetrudelt und das Plietsch-Team sitzt an der Auswertung. In unserem Blog wurde diskutiert und gemeinsam geknobelt, auch Rätselbanden haben sich gebildet. Das können Sie nachlesen, wenn Sie hier klicken. Dort werden auch schon die ersten Lösungen ausgetauscht. Die offiziellen Antworten und Zahlen vom Plietsch-Team gibt es dann in der September-Ausgabe von Hinz&Kunzt! Wir freuen uns jetzt schon auf die Verleihung unserer tollen Preise, wie einer Barkassenfahrt für 30 Personen von Barkassen-Meyer, einem Krimidinner inklusive Vier-Gänge-Menü, Eintrittskarten für das Planetarium, das Miniaturwunderland und das Bäderland und und und…
Allen die mitgerätselt und das Plietsch-Team für die Herausforderung gelobt haben: Danke. Auch uns hat es viel Spaß gemacht!

Hören Sie: „Ein mittelschönes Leben“

Jetzt auch als Hörbuch: „Ein mittelschönes Leben“ – das Kinderbuch über Obdachlosigkeit von Kirsten Boie.

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Kirsten Boie erzählt in ihrem Buch die Geschichte eines Mannes, der obdachlos wurde. Von einigen schönen Momenten und vielen, die gar nicht schön sind. Alles in allem: mittelschön. llustriert wurde das Büchlein von Jutta Bauer. Für das Hörbuch wurde der Text jetzt von Ursula Illert gelesen.

Hören Sie rein:

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Im zweiten Teil des Hörbuchs beantworten Verkäufer des Hamburger Straßenmagazins Hinz&Kunzt Fragen von Grundschülern. Die Kinder fragen: Wo schläft man, wenn man obdachlos ist? Was passiert, wenn man krank ist? Was wünschen Obdachlose sich am meisten?
Die Hinz&Kunzt-Verkäufer beeindrucken in den Interviews mit ihrer Offenheit. Zusammen mit der Musik von Jens Fischer und Uli Kringler entsteht ein Hörerlebnis, das berührt und nachdenklich macht.

Die Autorin Kirsten Boie über das Projekt: „Vor allem Großstadtkinder begegnen auf den Straßen fast täglich Obdachlosen. Wir wollen vermitteln, dass wir es hier nur am Rande mit einem individuell verschuldeten Problem zu tun haben, dass Obdachlosigkeit immer am Ende einer traurigen Entwicklung von Arbeitslosigkeit, Hoffnungslosigkeit und sozialer Isolation steht.“

hörbuch_regal2Das Buch „Ein mittelschönes Leben“ gibt es im Hinz&Kunzt-Shop und im Buchhandel. Das Hörbuch ist ab sofort im Buchhandel erhältlich.

Das Hörbuch „Ein mittelschönes Leben“, das jetzt bei Oetinger Audio erschienen ist, entstand wie das gleichnamige Buch in Zusammenarbeit mit dem Hamburger Straßenmagazin Hinz&Kunzt und der Agentur Zucker. Die Autorin spendet ihr Honorar und Oetinger Audio ein Hörbuchkontingent an Hinz&Kunzt. Der Erlös kommt der Arbeit des Straßenmagazins zugute. Vielen Dank an alle, die dieses tolle Projekt möglich gemacht haben.

„Trollrotz!“

Eigentlich ein Auftritt wie das Sankt Pauli Mad Pack schon viele hatte: Swing-Musik auf der Spielbudenplatzbühne. Launig, lauschig, lustig.
Bis Dennis Durant ein Missgeschick passierte: Auf der ansonsten vollkommen freien Bühne, trat er in ein Kaugummi. „Es war wirklich riesig“, sagt sein Mad-Pack-Partner Marcus Prell. Eine komische Situation. „Als Dennis seinen Fuß hob zog dieses Kaugummi Fäden.“ Schon da kriegten die beiden sich kaum noch ein vor Lachen. Doch dann sagte Marcus Prell auch noch genau das, was er dachte, nämlich „Trollrotz!“ (bekannt aus den Harry-Potter-Filmen). „Und dann war es endgültig vorbei“, sagen die beiden. Das nächste Lied konnten sie vor lauter Lachen gar nicht mehr richtig singen – was ihnen das Publikum sicher verzieh. Und wie nebenbei entstand in dieser Situation das Foto für das Cover der ersten CD des Sankt Pauli Mad Pack.

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Mehr über die CD „Swing is back in town“ lesen und hören sie auf der Homepage des Sankt Pauli Mad Pack.
Über Dennis Durant und Marcus Prell erfahren Sie mehr in der aktuellen Hinz&Kunzt-Ausgabe.

Dennis Durant und Marcus Prell widmen ihren Konzertabend auf dem Spielbudenplatz am 23. August Hinz&Kunzt. Ab 20.30 Uhr. Wir freuen uns drauf!

So schön war´s in Roskilde

Hinz&Kunzt war beim dänischen Mega-Musikfestival Roskilde – zusammen mit unserern Leserinnen Zwerg und Riese, die von uns Eintrittskarten für das dänische Event gewonnen haben. Zurück in Hamburg, haben sie uns geschrieben wie´s war:

„Zwerg und Riese bedanken sich für die großartige Zeit in Roskilde. Wir schmecken noch das Bier, wir klingen noch nach Musik. Vor Dixieklos haben wir Angst.
Bei 30 Grad im Schatten kühlten wir uns mit den Fischen im Roskilde-See ab. Bei Deichkind hüpften wir in der ersten Reihe zum Beat, ließen uns von der Band Wasser über den Kopf kippen. Nass und glücklich konnte der Zwerg aus sicherer Entfernung Oasis nicht nur hören, sondern auch sehen: auf den Schultern des Riesen.

Ihr habt uns angesteckt. Mit dem Roskilde-Virus infiziert. Nächstes Jahr wollen wir wieder rocken in Roskilde!

Riesigen Dank, auf  Dänisch: maenge tak!

Riese & Zwerg“

Die neue Hinz&Kunzt ist da!

Ab sofort bei unseren Verkäufern auf Hamburgs Straßen und Plätzen erhältlich: die neueste Ausgabe unseres Straßenmagazins – die mit dem pinkfarbenen Gartenzwerg vorne drauf.
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Diesmal drin:
Zwei Geschichten, die in der Krise Mut machen: Sowohl die bekannte Hamburger Konditorei Andersen als auch die Druckerei Neef+Stumme mussten Insolvenz anmelden. Die schlechten Nachrichten haben uns besonders schockiert, weil wir mit beiden Firmen eng verbunden sind: Mit Adolf Andersen haben wir für unser Sonderheft „Hamburger Schokoladenseiten“ zusammengearbeitet und Neef+Stumme hat es gedruckt.
Wie es beiden gelang, einen Weg aus der Krise zu finden, lesen Sie in der neuen Hinz&Kunzt.

Teile einer Geschichte, die wohl nie ganz erzählt werden wird: Unser Autor Frank Keil begegnete seiner Nachbarin Frau Schröder auf der Straße, als die gerade in einer unangenehmen Situation war: Sie war ohne Schlüssel aus dem Haus gegangen. Nicht zum ersten Mal, wie Frank Keil bald merkte. Und: Um die demente alte Dame kümmert sich jemand. Zum Glück! Lesen Sie mehr in der neuen Hinz&Kunzt.

Außerdem: Eine Hamburger Geschichte – Barkassen-Meyer wird 90 Jahre alt. Eine argentinische Geschichte – in Buenos Aires fertigt eine Kooperative Buchdeckel aus alter Pappe. Eine Geschichte vom Kiez – der Auftritt der Hinz&Kunzt-Band Restakzent im Kaiserkeller in Bildern. Eine legendäre Geschichte – die Gerichtsreporterin und Schauspielerin Peggy Parnass in der Retrospektive. Eine musikalische Geschichte – das Swing Duo „The Sankt Pauli Mad Pack“.

Und natürlich: Veranstaltungstipps für den August, nach zwei Monaten Pause wieder drin: unser Kunsträtsel Kunzt-Verkäufer, wie immer: das Verkäuferporträt in der Momentaufnahme. Diesmal mit Hinz&Künztler Thomas, der sagt: „Wenn ich eine Wohnung hätte, hätte ich auch eine feste Arbeit.“

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Viel Spaß mit der August-Ausgabe von Hinz&Kunzt

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