Ausstellung von Assem Rahima : Bilder einer Flucht nach Hamburg

Der Innenarchitekt Assem Rahima hat Bilder seiner Flucht aus Syrien gemalt, als er im Hamburger Flüchtlingslager in der Schnackenburgallee lebte. Zu sehen ist die Geschichte seiner Flucht. Aktuell sind die Bilder im Gängeviertel zu sehen.

Assem-Rahima_Schnackenburgallee„Zelte, in denen Menschen leben müssen und nicht Urlaub machen, sind etwas furchtbar Trauriges“, sagt Assem Rahima. Der syrische Innenarchitekt floh, nachdem sein Haus ausgebombt worden war. Knapp fünf Monate lebte er in der Erstaufnahme Schnackenburgallee.

Seine Nerven lagen nach der Flucht blank, und nicht nur seine. „Im Camp gab es schnell Streit“, sagt er, „wegen der kleinsten Kleinigkeiten.“ Rahima entzog sich, indem er malte: die ganze Reise von Homs bis nach Hamburg. Alle 35 Blätter werden im Gängeviertel ausgestellt. Rahima selbst geht es inzwischen besser: Über Freunde hat er eine Wohnung gefunden.

Raum linksrechts, Valentinskamp 37, Vernissage: 15.1., 18 Uhr; Dauer: 16.–24.1., Fr–So, 15–18 Uhr und nach Vereinbarung, Eintritt frei

Text: Sibylle Arendt

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