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Ich sehe was, was ihr nicht seht

Über den Ehrenkodex des Weihnachtsmannes, das Leben mit Behinderung in Hamburg und die Anfänge der Hamburger Graffiti-Szene. Im Interview: EU-Sozialkommissar Nicolas Schmit über Obdachlosigkeit und Mindestlöhne in Europa.

Liebe Leserin, lieber Leser,

haben Sie schon einmal einem Weihnachtsmann dabei geholfen, seinen Mantel über dem runden Bauch zu schließen? Ich hatte die Ehre, als uns Weihnachtsmann Claudius zum Fototermin für diese Dezemberausgabe besucht hat. „Ich will auch euch mal was Gutes tun“, sagte er. Meine Kollegin Anna-Elisa Jakob hat länger mit ihm geplaudert. Aber lesen Sie selbst.

Weihnachtsmann Claudius hat übrigens auch einen Wunsch: „Dass es weniger Kinder gibt, die mit Hartz IV auskommen müssen“, sagt er. Gäbe es faire Arbeitsbedingungen und eine gerechte Bezahlung für alle in der Europäischen Union, wären wir diesem Ziel näher. Wir haben unter anderem darüber mit EU-Sozialkommissar Nicolas Schmit gesprochen.

Um Fairness, Gerechtigkeit und um Zusammenhalt geht es auch im Schwerpunkt dieser Ausgabe. Am 3. Dezember ist der Internationale Tag der Menschen mit Behinderungen. Wir haben uns daher mit dem Thema Inklusion befasst: mit Betroffenen gesprochen, inklusive Sportangebote besucht und nachgeforscht, wie realistisch der Mindestlohn für Beschäftigte in Behindertenwerkstätten ist, wie ihn eine Online-Petition derzeit fordert.

Ein paar Überraschungen haben wir auch. Fehlt Ihnen ein Weihnachtsgeschenk für Ihre Lütten? Upcycling-Expertin Steffi Treiber, bekannt durch die TV-Sendung „Lieblingsstücke“ im WDR, zeigt handwerklich Begabten, wie aus einem alten Stuhl eine Kinderküche entsteht. Mit Glück baut die Bühnenplastikerin bald auch ein Lieblingsstück für Sie! Schauen Sie dafür auf unseren Leser:innenaufruf. Außerdem hat uns unsere Druckerei A. Beig das Papier für acht zusätzliche Magazinseiten geschenkt. Die haben wir wie immer gewissenhaft für Sie gefüllt. Wir hoffen, Sie haben Spaß daran.

Eine frohe Weihnachtszeit Ihnen allen!
Ihre Annette Woywode

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