Coronavirus

Hinz&Kunzt fordert Einzelunterbringung von Obdachlosen

Obdachlose sind aufgrund ihrer Lebensumstände und den oft vorhandenen Vorerkrankungen eine Risikogruppe. Nach allem, was über Corona bekannt ist, kann eine Unterbringung in Massenunterkünften mit 300 Personen nicht richtig sein. „Hinz&Kunzt fordert deshalb die Einzelunterbringung für alle Obdachlosen“, so Sozialarbeiter Stephan Karrenbauer.

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177 Hotels im Fairness-Check: Die Löhne der Hamburger Zimmermädchen

„Wie stellen Sie sicher, dass die Reinigungskräfte, die in Ihrem Haus arbeiten, korrekt bezahlt werden?“ Zum vierten Mal seit 2007 hat Hinz&Kunzt in den vergangenen Monaten Hamburgs Hotels befragt. Der Hintergrund: Viele Hotelbetreiber beauftragen Fremdfirmen mit der Reinigung ihrer Zimmer – und fühlen sich für die Bezahlung und die Arbeitsbedingungen der Zimmermädchen nicht mehr verantwortlich.

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Hinz&Kunzt in eigener Sache

Seit ein paar Tagen wird in Hamburg ein zweites Straßenmagazin „Straße Journal Deutschland“ verkauft. „Eigentlich hatten die Verantwortlichen versprochen, dass sie die Verkaufsplätze der Hinz&Künztler respektieren“, sagt Hinz&Kunzt-Chefredakteurin Birgit Müller. Aber schon in den ersten Verkaufstagen kam es zu Schwierigkeiten zwischen den Verkäufern. „Es darf auf keinen Fall dazu kommen, dass die Hinz&Künztler verdrängt werden oder dass das Projekt Schaden nimmt“, so Müller. „Wir sind deshalb mit den Verantwortlichen und mit den Behörden im Gespräch, um die Situation zu klären.“

Anfragen an Birgit Müller, 040/32 10 83 14

Unterkunftssystem vor dem Kollaps

Hinz&Kunzt präsentiert erste Multimedia-Reportage

Am Samstag eröffnet die Stadt das bislang größte Winternotprogramm. Diese Hilfe ist notwendig, weil das reguläre Unterkunftssystem verstopft ist: 4856 der 12.809 Bewohner haben eigentlich Anrecht auf eine eigene Wohnung und könnten die städtischen Einrichtungen verlassen. Doch nicht nur private Wohnungsunternehmen, sondern auch die städtische Saga/GWG bieten viel zu wenige günstige Wohnungen an. „Wohnungslose bleiben ein bisschen auf der Strecke“, räumt Sozialsenator Detlef Scheele (SPD) im Videointerview ein.